Von Ruiterbos nach Oudtshoorn

Nach vier Tagen bei Christine auf der „Outeniqua Moon Percheron Stud Farm“ fuhren wir, zum zweiten Mal, den beeindruckenden Bergpass Richtung Oudtshoorn. Diesmal hatten wir mit dem Wetter etwas mehr Glück und eine weites, eindrucksvolles Panorama eröffnete sich uns, nach jeder Serpentine…

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Die Landschaft erinnert irgendwie an die grüne Hüggellandschaft der schottischen Highlands und sobald man den Bergpass hinunterfährt, weite afrikanische Steppenlandschaft mit malerischen Gebirgszügen am Horizont… in Sachen unterschiedliche, beziehungsweise dauernd wechselnde Landschaften hat Südafrika wirklich enorm viel zu bieten.

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Die Kinder interessiert dies mal wieder so gar nicht, während der Autofahrten sind sie meist komplett in Ihren Hörspielen versunken und wir versuchen Sie immer wieder anzusprechen: „Hey Kids, schaut mal raus, wie toll!“… von hintern kommt dann nur „Ja, ja, sind doch nur Berge und so Zeugs…“. 

Bevor wir unsere Unterkunft in Oudtshoorn ansteuerten, machten wir einen kleinen Abstecher zur „Ostrich Strauß Safari“, hier sei erwähnt, dass auf dem Weg nach Oudsthoorn, sich eine Straußenfarm an die nächste reiht und man Vogelsträuße sieht, soweit das Auge reicht. Irgendwie eine lustige Tierart, wie sie etwas verwirrt immer Richtung Straße rennen, um dann am Zaun kehrt zu machen. 

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Die Straußen-Farm und die dazugehörige Führung war etwas lahm und nicht wirklich spannend, das einzige Highlight war für die Kids die übergroßen und extrem robusten Straußeneier, sowie die Fütterung, bei der Zoe auch von einem Strauß gebissen wurde.

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Da die Straußen total unkontrolliert nach allem schnappten, was man Ihnen vor den Schnabel hielt. Dies widerlegte auch der Schaukasten im Straußen-Museum mit „Items found in the stomach of ostriches“… Coladosen, Schraubenzieher, Golfbälle, Socken, um nur einige zu nennen.

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Unsere Wohnung für die nächsten zwei Nächte, war eine umgebaute Garage in einem sehr ruhigen ( wobei eigentlich die ganze Stadt recht ruhig ist ) Teil von Oudtshoorn. Unsere Gastgeber ein älteres Ehepaar, sie eine pensionierte Lehrerin und sehr ambitioniert, was Ihre Nebentätigkeit Airbnb angeht, er ein sehr redseliger Südafrika, mit gebrochenem Englisch, der Morgens gerne minutenlange Monologe mit seinen Hunden führt, was ich durch die Schlitze der Jalousien beobachten konnte. Was hier mal wieder auffiel, dass viele ältere Südafrikaner, nicht alle aber viele, nur bedingt gutes Englisch sprechen, obwohl es die zweite Amtssprache hier ist. Die meisten sprechen „nur“ Afrikaans, das hört man vor allem an der englischen Aussprache, in etwa so wie ein Holländer der Englisch spricht…

Die Wohnung war recht klein, aber daraus haben sie eine schnuckelige kleine Einliegerwohnung gemacht, wobei das zweite Schlafzimmer auch gleich die Küche und Wohnzimmer war und der vermeintliche Wandschrank, die Toilette und Dusche.

Wenn wir schon einmal in der Welthaupstadt der Strauße waren, mussten wir natürlich auch nochmals das wirklich leckere Straußenfleisch zubereiten. Hier muss aber gesagt sein, dass tatsächlich nur das Filet überzeugte. Nach unserer Straußenfleisch-Degustation waren aber auch die Mädels große Fans der Straußenfilets.

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Am nächsten Tag besuchten wir die „Cango Wildlife Ranch“, hier konnten wir alle möglichen Giftschlangen, Geparden, Tiger, weiße Löwen und Leoparden beobachten.

Es gab sogar eine knuddeliges Leoparden-Baby, wobei kurz darauf ein ausgewachsener Leopard blitzartig an den Zaun sprang, als ein kleines Mädchen neben mir zu nah am Gehege stand, da war uns schnell klar, dass diese Tiere wahrscheinlich nur kurz putzig sind.

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Trotzdem war die Tour hier sehr interessant, auch weil die Gehege recht groß waren und die Tiere sich hier bedeutend anders verhielten, als beispielsweise die beinah apathisch wirkenden Raubkatzen im Berliner Zoo. Wer hier Zufällig mal in der Nähe ist, man kann hier auch mit den riesigen Krokodilen tauchen, zur Sicherheit aber mit Käfig…

 

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