Cusco – die Hauptstadt des Inka Reiches

Die Kolonialstadt im Süden Perus heißt übersetzt „der Nabel der Welt“ und ist wahrscheinlich die bekannteste Stadt Perus.

Wenn man sich schon an die Höhe gewöhnt hat, kommt man hier an und fühlt sich sofort wohl… Cusco ist irgendwie perfekt. Aber eben auch so anders, als die meisten Städte vom Rest des Landes.  Doch die kulturelle Wichtigkeit und die Schönheit der Hauptstadt der gleichnamigen Region im Andenhochland machen Cusco auch zu dem touristischen HotSpot zusammen mit dem MachuPicchu…

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MachuPicchu – Und warum wir nicht hingefahren sind…

Die lange verborgene und nicht entdeckte Inkastadt MachuPicchu liegt circa 100 Kilometer von Cusco entfernt. Und ist DAS Ziel für alle Perureisenden. Auch bei uns stand eigentlich fest, dass wir uns das neue Weltwunder ansehen werden. Doch wie ich schon oft hier geschrieben habe, sind unsere Kinder nicht gerade die passioniertesten Wanderer und Laufwunder, weshalb für uns die Wanderung an den Gleisen hoch nach Aguas Calientes ( Machu Picchu Dorf ) nicht in Frage kam. Also planten wir die Fahrt mit dem Zug ( Peru-Rail oder Inca-Rail ) und dann weiter mit dem Bus bis zum MachuPicchu. Inklusive des Eintritts hätte das Ganze für uns zu Viert mehr als 500 US$ gekostet, was wir erst gar nicht glauben konnte. Doch nach weiterer Recherche war klar… das kostet es eben für Touristen, für Peruaner ist die Zugfahrt deutlich günstiger, was auch verständlich ist, aber für uns auch der Grund war… uns gegen den MachuPicchu zu entscheiden. Bestimmt ist es ein tolles Erlebnis und über eine Million Besucher pro Jahr bestätigen das auch, doch uns war es das einfach nicht wert. Das ist natürlich nur unsere exklusive Meinung… daher habe ich ( eigentlich unglaublich für einen Reiseblog über u.a. Peru ) keine Bilder vom MachuPicchu…

Boleto Turistico

Doch es gibt so viele weitere zahlreiche interessante, imposante und tolle Inka-Stätten anzuschauen, dass wir am Ende nicht das Gefühl hatten, etwas verpasst zu haben. Sehr zu empfehlen ist hierfür das Boleto Turistico, mit dem man den Eintritt zu sechzehn Sehenswürdigkeiten im Heiligen Tal und in Cusco erhält. Unter anderem die Salzterrassen Maras, Moray, die Ruinen von Sacsayhuaman und Qenqo in Cusco, den Ruinen von Pisac und Chinchero im Heiligen Tal, verschiedenen Museen und vielem mehr. 

Mit knapp 130 Soles ( circa 35€ ) ist es auch nicht ganz so billig, aber definitiv sein Geld wert. Wer nicht ganz so viel Zeit mitbringt, es gibt auch noch eine abgespeckt Variante.

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Ruinen von Chinchero

Auf dem Weg nach Cusco ( aus dem Heiligen Tal kommend ) machten wir noch Halt bei den Ruinen von Chinchero. Auch dieser Eintritt ist in dem Boleto Turistico enthalten. Die freie Fläche mit Blick auf das Bergpanorama und die Grundmauern, der ehemaligen Sommerresidenz der Inka-Herrscher ist ein faszinierender Ort.  Danach kann man noch etwas über den Vorplatz der spanischen Kolonialkirche schlendern, mit den vielen Ständen an denen die peruanischen Frauen verschiedene bunt gemusterte Textilien verkaufen. Zum Abschluss der Tour aßen wir noch einen superleckeren heißen „choclo con queso“.

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Eigentlich lieben die Mädels solche großen Grünflächen und dazu noch viele Treppen zum rumrennen, aber durch die dünne Luft hier oben, kamen auch Zoe und Lilith ziemlich schnell aus der Puste…

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Anschließend fuhren wir weiter nach Cusco zu unserer Unterkunft dem Hostal Tierra Madre im Altstadt-Viertel San Blas mit seinen engen und steilen Gassen…

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Hostal Tierra Madre

Das Hostel liegt in einer ruhigen kleinen Gasse, direkt neben dem Hauptplatz des Viertels San Blas mit der Iglesias de San Blas, an dem es viele kleine Cafés und leckere Restaurants gibt. Unser Zimmer war im dritten Stockwerk, mit großen Panoramafenstern mit Blick über die ganze Stadt. Hier war es nachts auch sehr kalt, doch Morgens schien durch die Dachverglasung immer schon wärmend die Sonne in unser Zimmer… herrlich.  Nur zehn Minuten zu Fuß von unserem Hostel lag der Plaza de Armas.

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Plaza de Armas

Der Mittelpunkt von Cusco und zu Inka-Zeiten der bedeutendste Platz des ganzes Reiches, auf dem zeremonielle Ereignisse stattfanden. Heute wird der Platz von den drei Kirchen, Compañía de Jesús, der Kathedrale Iglesia El Triunfo, Iglesia Jesús y Maria und den Arkadengängen, mit den vielen Restaurants und Geschäften umrahmt. Früher hieß der Platz „Huacaypata“ und war zweimal so groß wie heute. An die Inka-Zeit erinnert hier noch der Brunnen mit der Statue des Inka Herrscher „Pachacutec“. Der Plaza de Armas ist auch der zentrale Platz für die Einheimischen und Touristen in Cusco.

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Auch sitzt man hier genauso toll, wie in Arequipa, beim Sonnenuntergang mit einem eiskalten Pisco-Sour in der Hand 🙂

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Am zweiten Tag machten wir uns zu Fuß zu der Inka-Festung Sacsayhuaman auf, die etwas oberhalb von Cusco liegt. An diesem Tag war es aber wirklich heiß und der Anstieg war zusammen mit der dünnen Höhenluft, vor allem für die Mädels, etwas anstrengend.

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Nach einem Foto mit den Baby-Lamas, machten sie es sich anschließend im Schatten bequem, während Steffi und ich die Ruinen erkundeten.

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Ruinen von Sacsayhuaman

Sacsayhuaman ist eine beeindruckende Ruine aus riesigen Mauern, mit imposanten Steinen… bei denen man sich fragt, wie haben die Inkas diese Monster-Steine vor 500 Jahren hier oben so akkurat aufeinander gestapelt? Von den Ruinen aus hatten wir eine fantastischen Blick über ganz Cusco inklusive der Berggipfel am Horizont. Wer möchte, kann noch die nahe liegende Cristo Blanco Statue besuchen.

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Ein toller Tip zum Essen ist das Restaurants Organika und das Restaurant Yaku die wir mehr als einmal besucht haben :-)… aber in Cusco gibt es allgemein eine große und abwechslungsreiche Auswahl an guten Restaurants. An unserem vorletzten Tag in Cusco besuchten wir noch das Schokoladen Museum und den Coricancha – den Sonnentempel der Inkas.

Schokoladen Museum

Im ChocoMuseo in der Calle Garcilaso erfuhren wir alles über die Herstellung von Schokolade. Von der Kakaobohne bis zu den ausgefallenen Sorten wie Salzkaramell oder Coca, die man hier im Shop kaufen kann.

Danach konnten Zoe und Lilith exakt darüber referieren, was der genaue Unterschied von dunkler und weißer Schokolade ist… und welche wichtige Eigenschaft die Temperatur beim Schmelzen der Schokolade spielt.

Coricancha – der Sonnentempel

Der Coricancha ist das lebendige Beispiel für die Verschmelzung der Inka-Kultur mit der europäischen Architektur der spanischen Eroberer. Denn die spanische Kirche wurde auf die Grundmauern des ehemaligen „Templo del Sol“, dem Sonnentempel der Inka gebaut. Für einen kleine Eintritt ( leider nicht im Boleto Turistico enthalten ) haben wir mit den Kids die Kirche, die übrig gebliebenen Inka-Mauern mit den riesigen Steinen, sowie den schön angelegten Garten besichtigt.

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Damit waren unsere Tage in Cusco und auch in Peru vorbei. Am folgenden Morgen ging es über Puno und den Titicacasee weiter nach Bolivien.

Nach fast sechs Wochen Peru… dem trubeligen Treiben in den Straßen von Trujillo, der Weltmetropole Lima, den entspannten Tagen in Arequipa, in der Hitze von Ica, während unserem nachhaltigem Aufenthalt im Heiligen Tal und der beeindruckenden Inka-Hauptstadt Cusco… waren wir einfach nur verliebt in Peru. In das angenehme Klima, die tollen Landschaften, das fantastische Essen und die aufgeschlossenen und positiven Menschen. Peru… wir kommen auf jeden Fall wieder. Muchas gracias y hasta luego !!!

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Urubamba und das Heilige Tal der Inka

Valle Sagrado… das Heilige Tal der Inka ist ein Ort mit viel Kultur, fantastischer Natur, Abenteuer und viel, viel Spiritualität… ein Tal für Sinnsuchende. Wer nach Cusco reist sollte das Heilige Tal nicht verpassen. Fast nirgends auf unserer Reise haben wir uns so wohl gefühlt wie hier. Es liegt solch eine positive Energie auf dieser Gegend, dass man sie fast greifen kann. Landschaften wie aus dem Bilderbuch, kleine verschlafene Andendörfer, schneebedeckte Gipfel und offene, herzliche Menschen.

Das Heilige Tal liegt nördlich circa eine Autostunde von Cusco entfernt und ist ein beliebter Ausgangspunkt zum MachuPichu. Als Heiliges Tal wird die Gegend zwischen Pisa und Ollantaytambo genannt.

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P1120840.jpgDie Inka sahen in der Milchstraße am Himmel das Spiegelbild des Urubamba-Tals, daher nannten sie es das Heilige Tal. Eine zentrale Rolle bei den Inka spielten die Elemente, die im Zusammenhang mit dem Leben stehen. Deshalb waren die Berge, die kristallklaren Flüsse und das Land heilig. Genau wie die Erdmutter, in den indigenen Völkern der Anden auch „Pachamama“ genannt.

Heute weiß man der Boden im Heiligen Tal ist der fruchtbarste in ganz Peru. Die Inka wussten dies schon vor 500 Jahren zu nutzen.

P1130109.jpgVon Arequipa ging es für uns mit dem Flugzeug zum kleinen und fast schon beschaulichen Flughafen in Cusco. Während des Fluges durften wir den Ausbruch eines kleinen Vulkans bestaunen. Hier wartete schon unser super zuvorkommender Taxifahrer auf uns. Wir kehrten also Cusco erstmal wieder den Rücken und fuhren nach Urubamba ins Heilige Tal.

Während der einstündigen Autofahrt erprobte ich zur Belustigung des Fahrers weiter meine Spanisch-Kenntnisse und wir machten gleich mehrere Termine für weitere Fahrten während unseres Aufenthalts hier im Heiligen Tal aus. Er sollte uns noch an den nächsten Tagen zu den zahlreichen beeindruckenden Inka-Ruinen und den farbenfrohen Textil-Märkten in der Gegend fahren. Da es hier wenig öffentliche Verkehrsmittel gibt und die verschiedenen Orte nicht wirklich fußläufig sind, gibt es hier eine Vielzahl von privaten Fahrern, die sich darauf spezialisiert haben, die Touristen an die bekannten Orte zu fahren und dort auf sie zu warten.

Eco-Lodge „Las Chulpas“ 

Wir wohnten in der Eco-Lodge „Las Chulpas“ etwas außerhalb von Urubamba. Nancy führt das wundervolle kleine Anwesen mit Ihrem Vater. Jede Lehmhütte ist individuell eingerichtet und das ganze Areal ist mit viel Liebe zum Detail angelegt. Kleine Gemüsegärten, handgemachte Dekoration in den Bäumen, ein großer Seminar- und Yogaraum und viele tolle kleine Plätze zum entspannen und genießen. Man hört überall nur das Rauschen der Blätter und Zwitschern der Vögel. Im „Las Chulpas“ gab es auch mit das beste Frühstück unserer Reise. Jeden Morgen liebevoll angerichtet mit frischen Obstsäften, Avocado, Yuka-Tortillas, frischen Teesorten und vielen kleinen peruanischen Spezialitäten. Nancy und ihr Vater kümmern sich ganz reizend um ihre Gäste, organisieren Fahrgelegenheiten und helfen bei der Planung von Ausflügen. Ein wirklich einzigartiger Ort und ein toller Tip für einen Aufenthalt im Heilgen Tal.P1130126

 

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P1130137Pisac

Einen schönen Ausflug machten wir in die Inka-Stadt Pisac im Süden des Heiligen Tals. Bekannt ist die Stadt einerseits für die Ruinen von Pisac und den sehr bekannten Markt. Am besten besucht man diesen am Sonntag, da dann auch viele Einheimische aus Ihren Bergdörfern kommen und hier ihre Waren verkaufen. Auf dem Markt findet man alles mögliche an Textilien, in den typischen peruanischen Mustern und Farben. Kleiner Tip: auch schöne Dinge, vor allem individuellere, findet man in den Läden und Schamanen-Shops der engen Gassen rund um den Marktplatz.P1120494.jpg

 

 

 

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Nach einem leckeren Mittagessen mit peruanischer Chaufa mit Reis und Quinoa in einem gemütlichen Hinterhof ging es weiter zum Cochahuasi Animal Sanctuary. Damit wir auch eine familienfreundliche Aufteilung hatten, aus Kultur und Erlebnis… sonst heißt es immer: „Ständig machen wir nur so Erwachsenen-Sachen… nur was ihr wollt!“

Cochahuasi Animal Sanctuary

Die Kinder hatten in diesem individuellen „Tierheim“ für verletzte und aufgegriffene Tiere viel Spaß. Das Gelände liegt malerisch an einem Hang mit einem tollen Blick auf die Hügellandschaft des Heiligen Tals. Für einen kleinen Eintritt bekommt man eine persönliche Führung. Die Hauptattraktion sind die Condore die mit ihren riesigen Flügeln auf einen zufliegen und kurz über der Steintribüne landen. Die Mitarbeiter kümmern sich hier fürsorglich, um viele Tiere, die verletzt oder vor Jägern gerettet wurden. So gibt es auch drei Pumas, denen die Krallen abgeschnitten wurden, da sie eine Attraktion in einem Nachtclub in Lima waren. Oder zwei südamerikanische Schwarzbären, sowie viele weitere Tierarten. Eine rundum tolles Ausflugsziel mit Kindern im Valle Sagrado.

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Außerdem durften wir noch die Alpakas und Lamas füttern, was sich als gar nicht so leicht herausstellte. P1120570 Doch das Highlight von Zoe und Lilith war der kleine Hund Namens Cusco, der überall herumsauste. Ein peruanischer Nackthund, diese hauptsächlich in Peru vorkommende Hunderasse besitzt so gut wie gar kein Fell…

 

Salzterrassen Maras

Das kleine Dorf Maras liegt auf der Verbindungsstraße zwischen Cusco und Urubamba und ist bekannt für seine spektakulären Salzterrassen. Von den Inka errichtet und auch heute noch der Ort an dem das „weiße Gold der Anden“ gewonnen wird. Der Parkplatz und die schmalen Wege durch die Terrassen sind zwar meist überfüllt mit Touristen, doch mit der Hintergrundmusik einer Panflöte eines Musikers, der dort gerade spielte, versprüht der Ort trotz der vielen Menschen etwas Magisches. Die über 3000 künstlich angelegten Terrassen, die wie schneebedeckt aussehen, sind ein beeindruckendes Bild.

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P1120688Natürlich testeten Zoe und Lilith nach Ihrem Schokoladen-Eis auch noch den Salzgehalt des Peruanischen Anden-Salzes… um dann zurück im Auto, alle Wasserflaschen leer zu trinken. Als hätte ich es nicht gesagt…

P1120664Moray

Die Inka-Anlage Moray ist ein ausgeklügeltes Agrar-Versuchsfeld, mit eigenem Bewässerungssystem. Hier zeigt sich abermals das hohe Kulturniveau des Inka-Reiches und das technische Verständnis, mit dem sie eine Anlage bauten, um zu sehen, wo die unterschiedlichen Produkte am besten anzubauen waren. Alleine die kreisförmige Anlage ist schon ein Hingucker. Doch auch das Panorama rund um Moray ist mehr als beeindruckend.

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P1120794Die Kinder hatten hier auch so richtig Auslauf und spielten Inka-König und Inka-Königin und rannten die vorgegebenen Wege auf und ab. Steffi und ich genossen die Stille des Ortes und hatten ein wenig Ruhe uns mal wieder zu unterhalten.

Reitausflug im Heiligen Tal

Eine tolle Aktivität und ein lang ersehnter Wunsch unserer Kinder war ein ausgiebiger Ausflug auf richtigen Pferden… „also nicht so doof im Kreis reiten, wo so einer die Leine hält…“ Solche Reitausritte werden hier im Heiligen Tal viel angeboten. Nancy, die Besitzerin unserer Lodge hatte für uns alles organisiert und der Pferdehalter wartet mit seinem Sohn, drei gesattelten Pferden und einem Pony ( für Lilith ) auf einem Parkplatz in der Nähe von Calca auf uns. 

P1120857Wie richtige Gauchos bekamen Steffi und ich erstmal Hüte auf und die Kids einen Helm. Zoe und Lilith haben auch tatsächlich mehr Reiterfahrung als Steffi und ich, dementsprechend merkte das wohl mein Pferd… und während der nette Bauer und sein Sohn uns noch erklärten, wie alles heute abläuft… lief mein Pferd schonmal auf dem Parkplatz einfach in die andere Richtung und ich wusste gar nicht was zu tun ist… Bis der Farmer mir hinterher rief: „tirar a la izquierda, tirar a la izquierda!!!“ Irgendwie schaffte ich es wieder zurück zu anderen, aber mein Pferd blieb während des gesamten Austritts auf jeden Fall das bockigste…

Wir ritten alle Vier hintereinander einen idyllischen kleinen Waldweg entlang, während die beiden Pferdefarm-Besitzer nebenher liefen. Bis sich am Ende ein großes Feld vor uns auftat, mit einem kleinen Bach den wir noch überquerten. Dann türmte sich vor uns ein fantastisches Panorama auf, mit den typischen bis zum Gipfel grün bewachsenen Bergen. Unser Ziel war ein beeindruckender Wasserfall von dem kristallklares Gletscherwasser runter ins Tal brauste.

P1130037Dort angekommen gingen wir den schmalen, steilen Weg zu Fuß nach oben. Wir bekamen noch eine kleine Pflanzenschulung, machten an einer Aussichtsplattform Halt, um uns anschließend von der Wasserfall – Gischt abkühlen zu lassen. Mit dieser Kulisse am Fuße eines Wasserfalls im Heiligen Tal spürt man einfach die unbändige Kraft der Natur. Ein toller Tagesausflug und ein schöne Gelegenheit das Heilige Tal auf diese Weise zu erkunden.

IMG_6352Nachdem ich mir die Fotos mit den Kindern von unserem Pferde-Ausflug angeschaut hatte… machten sich die Kids die ganze Zeit lustig, dass mein Pferd für mich viel zu klein war. Als ich ihnen dann noch ein Bild von Sancho Panza zeigte, dem Hiwi von Don Quijote, war der „running gag“ für die nächsten Tage perfekt. Damit endeten auch unsere Tage in Urubamba.

P1130096Das Heilige Tal war definitiv eines DER Highlights unserer bisherigen Weltreise. Hier spürt man eine solch starke Verbundenheit mit sich und der Natur. Umgeben von dieser unglaublichen Kulisse, dem leckeren Essen und den offenen und positiven Menschen wollten wir eigentlich gar nicht weiterreisen…doch auf uns wartete die letzte Station unserer Peru-Reise, die Hauptstadt der Inka… Cusco.

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Arequipa – die „Weiße Stadt“

Die meisten denken bei dem Süden von Peru an den Machu Pichu oder die historische-kulturelle frühere Hauptstadt des Inka-Reiches Cusco… aber oft vergessen wird die weiße Stadt Arequipa.

Arequipa ist ein perfekter Zwischenstop auf dem Weg nach Cusco und eine gute Gelegenheit in dem angenehmen Klima sich auf 2355m an die Höhenluft zu gewöhnen.

Unsere erste Nachtfahrt mit dem Bus von Ica nach Arequipa war sehr holprig. Da wir tatsächlich den Großteil der dreizehn Stunden geschlafen haben, bekamen wir die kurvenreichen Straßen nicht ganz so mit. Bei der Ankunft in Arequipa waren wir trotz des Reisetages und der Höhe einigermaßen gut aufgestellt.

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P1120299.jpgDie 900.000 Einwohner Stadt ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum im Süden Perus. Als Wahrzeichen gelten die weißen Häuser aus dem Silla-Gestein, was ein komplette anders Stadtbild formt, als man es sonst in Peru antrifft. Von allen Ecken der Stadt aus, sieht man zumindest einen der mächtigen drei Vulkane, die über Arequipa thronen. Der 5822m hohe Misti, den 6067m Chachani und der etwas kleinere Pichu Pichu.

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P1120093.jpgDie auch beliebte Ziele für Ausflüge sind, gerade der Chachani ist ohne großer Klettererfahrung in einer zweitägigen Tour zu besteigen, trotz seiner stolzen sechstausend Meter. Ebenso so ein gefragtes Ausflugsziel ist der Colca-Canon, der mit seinen 3000 Meter Höhenunterschied zu den tiefsten Schluchten der Welt zählt. Durch die Nähe zum Pazifik herrscht hier Immer ein sonniges, mildes Klima, wobei es Nachts auch recht kalt werden kann.

P1120236Als wir den Bahnhof verlassen hatten, waren  wir wie „geflasht“ von dem tollen Vulkan-Berg-Panorama und dem strahlend blauen Himmel. Von hier aus ging es mit dem Taxi zu unserer Unterkunft ins „La casa de Ana“, hierbei überquert man den Rio Chili über die Brücke „Puente Grau“ und hat nochmal einen tollen Blick über den Fluß, Teile der Innenstadt und es eröffnete sich eine fantastischer Sicht auf den noch aktiven Vulkan Misti, eines der Wahrzeichen von Arequipa.

P1120086La casa de Ana

Die Pension La casa de Ana befindet sich in einer kleinen ruhigen und urigen Gasse. Die Zimmer sind sehr einfach, aber sehr gemütlich eingerichtet. Die Rezeption befindet sich in einem kleinen Innenhof. Wunderschön saßen wir immer beim Frühstück auf der Dachterrasse mit Blick über die Dächer von Arequipa und auf die drei Vulkane. Das Personal gibt sich sehr viel Mühe bei täglichen Zubereitung des Frühstücks, bei herrlichstem Sonnenschein servierte man uns frisch gepressten Papaya- und Ananassaft und wir konnten in aller Ruhe unsere tägliche Tour planen. Tagsüber machten sich Zoe und Lilith hier oben breit und bauten ihre Mal- und Bastelstationen unter den weißen Sonnesegeln auf. Das „La Casa de Ana“ ist ein toller Rückzugs- und Ausgangspunkt, um von hier aus Arequipa zu entdecken.

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P1120094Plaza de Armas

Der Plaza de Armas oder auch Plaza Mayor genannt ist das Zentrum der historischen Altstadt von Arequipa, die im Jahr 2000 zum UNESCO- Weltkulturerbe ernannt wurde. In der Mitte befindet sich eine Bronzebrunnen und nördlich des Plaza ist die Kathedrale von Arequipa. Rund um den Platz ist alles recht touristisch und überteuert. Wir entdecken aber im hinteren Teil des Platzes viele tolle Innenhöfe im spanischen Kolonialstil. 

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P1120282.jpgMit einem kühlen Pisco Tour, dem typischen gerösteten Mais und einem riesigen Eisbecher für die Mädels saßen wir hier gerne Abends auf einer der viele Terrassen rund um den Plaza. Genossen den Sonnenuntergang, der die Kathedrale in ein schmeichelhaftes Licht taucht und schauten dem abendlichen Treiben auf dem Platz zu. 

P1120397.jpgPicanteria La Nueva Palomino

Unsere liebste Anlaufstelle zum Mittagessen war eine urige Picanteria mit schönem Innenhof, die jeden Tag rammelvoll war. Wir mussten uns daher auf einer Warteliste eintragen lassen und uns zu den draußen wartenden Leuten gesellen. Wir warteten aber nie länger als zwanzig Minuten. Hier gibt es traditionelle Gerichte der Region, wie die gefüllte Paprika „Rocoto relleno“ oder die Garnelesuppe „Chupe de Camarones“.

Zum Nachtisch gibt es ganz klassisch ein „Queso helado“. Zoe und Lilith waren ganz verrückt nach dem für hier typischen Frischkäse-Eis, mit dem leckeren Zimtaroma aus den gekühlten Holzfässern der peruanischen Frauen, die man fast an jeder Straßenecke sieht.

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IMG_6322.jpgMercado San Camillo

Wenn wir nicht in einer der vielen Picanteria`s essen waren oder es mal schneller gehen musste, ist der nahegelegene Mercado San Camillo eine tolle Option. Hier findet man eine Vielzahl an kleinen und großen Food-Ständen, mit typischen peruanischen Spezialitäten. Wie der beispielsweise hier sehr beliebten „Papa rellena“. Zum Abschluss ließen wir uns noch einen vitaminreichen, erfrischenden Fruchtsaft an einem der vielen Obststände mixen. Während die liebenswerten Obststand-Damen uns die verschiedenen peruanischen Namen der tropischen Früchte beibrachten.

P1120373.jpgKloster Santa Catalina

Ein sehr interessantes und auch für Kinder ein spannendes Ziel ist das Kloster Santa Catalina. Das Kloster ist eine eigene „kleine Stadt in der Stadt“, es liegt in der Nähe des Plaza de Armas und erstreckt sich auf über 20.000qm. Es ist eines der Sehenswürdigkeiten von Arequipa und erst seit 1970 für Besucher frei zugänglich. Die engen verwinkelten Gassen und niedrigen Eingänge, sowie die schönen Innenhöfe wirken auf uns so, als würde man durch ein andalusischer Dorf schlendern. Mit dem schönen Gemüsegarten, der Aussichtsplattform, der Möglichkeit sich die ehemaligen Räume der Nonnen komplett anzuschauen und dem verdammt leckeren Limonen-Kuchen war diese Aktivität auch definitiv ein Highlight für unsere Mädels.

Auch für Kultur und Geschichts-Muffel ein Pflichttermin in Arequipa.

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P1120187.jpgMundo Alpaca

Eine tolle Aktivität mit Kinder ist auch das Alpaca-Museum. Wir bekamen hier eine kleine persönliche Führung und erfuhren alles über die verschiedenen Alpaca- Arten… vor allem für Zoe nochmal interessant den Unterschied zwischen Alpaca, Lama und dem wilden Vicuña, das die feinste Wolle besitzt. Natürlich durften die Kinder auch die verschiedenen Qualitäten der Wolle mit den eigenen Händen erfühlen. Spannend ist auch die Halle in der gezeigt wird, wie die „rohe Wolle“ weiterverarbeitet wird bis zum fertigen Alpaca-Pullover. 

Draußen im Freigehege dürfen die Kinder auch noch die Alpakas streicheln und füttern und ein Selfie mit Alpaca aufnehmen 🙂

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P1120334.jpgMuseum Eisprinzessin Juanita

Heute gibt es viele geführte Touren auf die Vulkane hier in der Gegend mit viel Ausrüstung und Thermokleidung. Wenn man sich aber vorstellt, dass die Inka vor 500 Jahren über 500 km zu Fuß von Cusco hierher gelaufen sind, um anschließend auf den über 6000m hohen Vulkan Ampato zu steigen und das alles mit „Stroh-Flip-Flops“… dann ist diese Vorstellung auf jeden Fall krass. So geschehen unter anderem bei einer der vielen Opferungen kleiner Mädchen für die Götter auf der Spitze eines Berges. Der wohl bekannteste und berühmteste Fund ist das kleine Inka-Mädchen mit dem Namen „Juanita – die Eisprinzessin“, sie liegt in einem Glasgefrierschrank im Museo Santuarios Andinos in Arequipa. Sie wurde 1995 von Bergsteigern gefunden und durch die eisigen Temperaturen auf dem Gletscher ist der kleine Körper des 14-jährigen Mädchens auch nach über 500 Jahren noch sehr gut erhalten. 

Wir hatten hier das Glück eine deutsche Führung von einem Peruanischen Studenten zu bekommen und die Mädels sind staunend mit offenen Mündern durch die Ausstellung gegangen. Ein bisschen gegruselt haben sie sich auch vor der Leiche. Sehr interessant und aufschlussreich, wenn man mehr über die Inka-Kultur erfahren möchte.

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P1120378.jpgTrotz der Größe der Stadt, wirkt Arequipa, mit seinen schönen Bauten und Innenhöfen, wie eine Kleinstadt in Spanien. Die quirlige, liebevolle und entspannte Stadt ist nicht weniger spannend als Cusco… nur eben nicht ganz so überfüllt. Alleine das tolle Panorama und die lecker Küche hier sind eine Reise wert. Auch mit lauffaulen Kindern ( wie unsere ) kann man ich Arequipa fast alles gut zu Fuß erreichen und hat tolle Aktivitäten zu Auswahl. Wir fühlten uns hier sehr wohl und reisten mit tollen Eindrücken und Momenten im Gepäck weiter.

Von Arequipa ging es für uns mit dem Flieger weiter nach Cusco… aber Vorsicht ist hier geboten, besser reist man mit dem Bus, um sich weiter an die Höhe zu gewöhnen. Sonst könnte man Probleme mit der Höhenkrankheit bekommen. Im Zweifel einfach eine Tasse Coca-Tee mehr trinken.

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Ica – die Wüstenstadt

Sand, Pisco, Weingüter, Hitze, Schokolade, eine Oase mitten in der Wüste und eine wilde Sandbuggy Tour… all das hat unsere nächste Station zu bieten…

Auf der tollen Küstenroute von Lima nach Arequipa machten wir Halt in Ica, das bekannt ist für die größte Dünenlandschaft Südamerikas und die vielen Bodegas und Weingüter an denen man, den von hier stammenden Pisco probieren kann.

Hier wurden wir aber erstmal erschlagen von den Temperaturen von über 30 Grad.

Ica liegt malerisch zwischen den Bergen der Anden und den Sandhügeln rund um die Wüste bei Huacachina.

P1120079.jpgDas einzig freie Taxi am Busbahnhof war ein kleines, recht herunter gekommenes Auto, gefühlt noch kleiner als ein Mini. Doch der Fahrer befestigte unsere großen Rucksäcke mehr oder weniger gekonnt auf dem kleinen Autodach. Auch das Anfahren dauerte etwas länger, da der Taxifahrer wohl keinen Schlüssel besaß und das Auto noch schnell kurzschließen musste 🙂

IMG_6937.jpgIca Adventure Hostel

Unsere Unterkunft war das Ica Adventure Hostel, ein modernes Hostel mit einer Terrasse und einer Bar, in der es Morgens Frühstück gibt. Mittags gibt es einen sehr günstigen, typisch peruanischen Lunch und man trifft hier dann viele Einheimische. Abends gibt es Drinks und Fast Food, Billiard, Kickertisch und Tischtennis… ein Fest für die Kids.

P1110770.jpgSchokoladenfabrik Helena

Die sehr leckere und weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Ica-Schokolade bekommt man hier in der Schokoladenfabrik Helena. 57954278430__C6F2A10C-8BD3-42D8-B42A-AC7B36E31060.jpgDurch eine große Glasfront kann man bei der Herstellung zu sehen, bevor man sich im fabrikeigenen Shop mit Schokolade in allen möglichen Geschmacksrichtungen eindeckt

Mit Zoe und Lilith für uns natürlich ein Pflichttermin. Vollgepackt und mit Schoko um die Münder vom Probeessen verließen wir zufrieden die Schokoladenfabrik.

Da wir nur zwei Tage für Ica eingeplant hatten und die Mädels am Tischkicker und Billardtisch festklebten, erkundeten wir leider nicht allzu viel von der Stadt… zu allem Überfluss hatten die beiden im Barpersonal des Hostels auch noch begeisterte Mitspieler gefunden. So konnten Steffi und ich aber Abends auf der Terrasse wahlweise unser kaltes Bier oder unseren frisch gemixten Pisco Sour genießen 🙂

Buggy Tour & Sandboarding in Huacachina

Ein toller Tagesausflug ist die Tour in die Oase Huacachina, erst ab Nachmittags zu empfehlen, da es dort davor viel zu heiß ist. Das kleine Städtchen selbst ist recht touristisch, aber trotzdem ein schönes Fleckchen rund um den See mitten in der Wüste am Stadtrand von Ica.

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P1110836.jpgEin schnelles, rasantes und wildes Abenteuer ist die überall angebotene Sand Buggy Tour. Hier fuhren wir ( bzw. wurden gefahren ) mit einem Affenzahn über die Sanddünen… o-Ton Zoe und Lilith: „Aaaahhhh… wow…. das ist ja wie Achterbahn fahren!“

Unser Fahrer hielt an vielen Stellen, an denen man einen traumhaften Blick über die Wüstenlandschaft hatte. An den steilsten Dünen gibt es die Möglichkeit mit einem „Holz Snowboard“ seine Sandboard-Fähigkeiten zu testen. 

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P1110863Von einer der höchsten Dünen aus beobachteten wir noch gemeinsam den romantischen Sonnenuntergang. Somit endete dieser tolle Ausflug in der Wüstenlandschaft Huacachina. Auf dem Rückweg zum Hostel waren wir uns sogar einig, dass es vielleicht zusammen mit den Safaris in Afrika und dem Kanuausflug in Vietnam einer der schönsten Tage der gesamten Reise war.

P1120043Abends ging es für uns weiter… dreizehn Stunden mit dem Nachtbus. Nach Arequipa, die auf 2.300m Höhe gelegene Stadt in den Anden, wird wegen den hellen Gebäuden aus weißem Vulkangestein auch die „Weiße Stadt“ genannt.

Lima – „Die Stadt der König“ – Peru`s Hauptstadt

Lima

Nach einem herzlichen und emotionalen Abschied von Mery, Carlos und Aurelio stiegen wir etwas traurig, aber vor allem auch dankbar für die schöne Zeit hier, in den doppelstöckigen Bus von Cruz del Sur. Trotz der zehn Stunden war die Fahrt von Trujillo nach Lima mal wieder recht entspannt und angenehm. Wir erreichten die Stadtgrenze auch planmäßig, doch die zu diesem Zeitpunkt herrschende Rush-Hour in und rund um Lima bescherte uns zwei weitere Stunden im Bus, bis wir den Busbahnhof tatsächlich erreichten.

Wenn man durch Peru reist, kommt man an Lima nicht vorbei oder zwangsläufig immer wieder dorthin. Lima ist eines der Drehkreuze für Reisen durch Südamerika. So richtig bereit für eine weitere Weltmetrople waren wir eigentlich noch nicht. Aber die beeindruckende Steilküste an der Costa Verde, das entspannte Hippie-Viertel Barranco und vor allem das superleckere Essen überall machen es einem doch recht einfach sich hier schnell wohl zu fühlen.

P1110497.jpgDie Hauptstadt Perus ist mit über acht Millionen Einwohnern ( mit Callao leben im gesamten Ballungsgebiet über 10,5 Millionen Menschen ) das bedeutendste Wirtschafts- aber auch Kulturzentrum des ganzen Landes. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Einwohnerzahl extrem angestiegen. Wobei fast zwei Drittel der Bevölkerung in den Armenvierteln rund um die Stadt an den Hängen wohnt. 

P1110749.jpgMiraflores

Vom Busbahnhof aus ging es weiter mit dem Taxi ins Casa de Baraybar, ein kleines nettes Hotel, mit geräumigen Zimmern in einer ruhigen Gegend von Miraflores. Für uns ein perfekter Ort gewesen, um nach einer langen Busfahrt erstmal anzukommen. Steffi und Lilith testeten gleich mal die Betten und schliefen sofort ein. Zoe und ich erkundeten derweil die Gegend und genossen noch ein leckeres Abendessen um die Ecke.

Miraflores ist einer von über vierzig Stadtbezirken in Lima und git als einer der reichsten Teile der Stadt. Außerdem ist er das moderne Pardon zu dem historischen Stadtzentrum, malerisch gelegen an der Pazifikküste.

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P1110492Parque del Amor

Sehr schön ist hier der toll angelegte Park „Parque del Amor“ entlang der beeindruckenden Steilküste. Mit vielen Spielplätzen für die Kinder und immer mit einem fantastischen Postkarten-Panorama. Spielplätze gibt es an der Promenade tatsächlich mehr als Sand an den schmalen Küstenstreifen… natürlich testeten Zoe und Lilith jeden einzelnen. Die vielen Fahrradwege laden geradewegs dazu ein, sich ein Rad auszuleihen. Wir erkundeten auch an einem Nachmittag so die komplette Küstenpromenade. Die Mädels waren hellauf begeistert, endlich mal wieder Fahrrad zu fahren. Wer nicht Rad fahren möchte, kann sich auch einen der vielen E-Scooter ausleihen, die überall in Miraflores zu finden sind.

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P1110679Parque Kennedy

Das inoffizielle Zentrum und einer der beliebtesten Plätze in Miraflores ist der „Parque Kennedy“. Rundherum gibt es viele Cafés, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. 

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Nicht zu übersehen sind die unzähligen Katzen, die den Platz quasi besiedeln und hier zu Hause sind. Sie bestimmen das Bild des Parque Kennedy und dafür ist der Park unter anderem auch bekannt geworden.

Zoe und Lilith waren hier nicht weg zu bekommen…. am liebsten hätten sie alle Katzen gerne mitgenommen.

Restaurant Punto Azul

Wir mussten zwar etwas anstehen, aber super lecker gegessen haben wir im „Punto Azul“… die vielleicht beste Cevicheria in Lima. Sehr modern, aber gemütlich maritim eingerichtet, um mit einem Pico Sour auch noch gerne länger hier zu verweilen. Für die Kids gibt es zum Warten auch eine große Auswahl an Buntstiften und Ausmalbildern. Hier haben wir auch zum ersten Mal die bekannten peruanischen Nachspeisen, wie „Mazamorra morada“ und „Tres leches“ probiert. 

punto-azul-restaurant-in-lima-peru.jpgBarranco

Einen schönen Tag verbrachten wir noch im Künstler- und Szeneviertel Barranco, südlich von Miraflores. Um in unserer kurzen Zeit in Lima und mit unseren kulturfaulen Kindern, zumindest noch ein bisschen von der Stadt zu entdecken.

Hier findet man viele Galerien, kleine urige Kneipen, schöne Cafés und hat den vielleicht besten Blick über die Steilküste. PER LIM Hotel B Barranco Deadlo exterior sEin schöner Ort zum Stöbern und Verweilen ist das Dédalo, dort gibt es tolle handgemachte Souvenirs und im Innenhof ist ein gemütliches Cafe. Wem Miraflores etwas zu schick und spießig ist, ist in Barranco gut aufgehoben… sozusagen eher das Kreuzberg von Lima…

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P1110695Nach einem längeren Streifzug durchs Viertel, dem Besuch eines kleinen Hinterhof-Flohmarktes und dem schlendern durch die vielen kleinen Shops in den Straßen Barrancos… besuchten wir noch das beliebteste Restaurant des ganzen Stadtbezirks.

Restaurant Canta Rana

Fantastisches Ceviche und Meeresfrüchte in urigem Ambiente, umgeben von Einheimischen bekommt man im Restaurant Canta Rana. Hier saßen wir an einem kleinen Holztisch umgeben von Fahnen verschiedenster südamerikanischer Fußballclubs und es herrschte ein trubeliges Durcheinander. Mit etwas unruhigen und lauten Kindern am Tisch, fällt man hier nicht auf. Zur Mittagspause kehren hier viele Einheimische ein und unterhalten sich lautstark über Gott und die Welt. Auch hier muss man eventuell draußen anstehen, wenn man zu spät dran ist. 

IMG_6897.jpgNach vier aufregenden Tagen in der Metropole Lima waren wir aber auch wieder bereit für etwas mehr Ruhe. Durch das Großstadtflair ist man zwar wie berauscht, es belebt einen und man wird unternehmungslustig… ( immer dann haben wir auch etwas Heimweh nach Berlin ) Doch gleichzeitig sind die Tage auch oft anstrengend und man fällt Abends platt und ausgebrannt ins Bett. Vor allem die Mädels liegen wie nach einem Marathon Abends im Hotel Bett und studieren das peruanische TV im Hotelzimmer.

P1110596.jpgUnsere Reise führte uns wieder raus aus dem Ballungsraum Lima, die Panamericana entlang Richtung Süden. In die Wüstenstadt Ica…

Peru… Familienzeit in Trujillo

Buenos Aires, Argentinien, 5.20 Uhr

Etwas verschlafen, aber beschwingt und gut gelaunt machten wir uns mal wieder sehr früh auf den Weg zum Flughafen. Die Bar auf der anderen Seite scheuchte gerade die letzten Gäste raus. Warum müssen die Flugzeuge denn immer so früh am Morgen abheben? Unser Ziel war Peru, genauer gesagt die Hauptstadt Lima, mit einem kleinen Zwischenstopp in Santiago de Chile. Der Flug war wie die letzten davor ziemlich entspannt und ruhig.

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Nachdem wir unser Gepäck beisammen hatten und zwischen den unzähligen wartenden Menschen am „Internationalen Flughafen Jorge Chavez“ unseren Fahrer ausgemacht hatten, ging es mit dem Taxi ins Aqua Hotel in San Luis, in der Nähe des Stadtzentrums. Die Fahrt dorthin führt durch das Hafenviertel Callao, einige Industriegebiete und das Viertel La Victoria. Alles sehr dicht besiedelte Bezirke, die eher zum unsicheren Teil von Lima gehören. Der Himmel war, wie fast immer hier, wolkenbedeckt und zusätzlich war bei unserer Ankunft, wie sich später herausstellte, ein Großbrand in einer Textilfabrik, weshalb eine riesige Rauchwolke über uns hing. Alles in allem eine ziemlich schräge Szenerie bei unserer Ankunft.

Die erste Konversation an der Rezeption im Hotel zeigte mir knallhart, auf welchem Sprachniveau ich mit meinem Spanisch wirklich bin. Da hatte ich mich von meiner „Spanisch Babel App“ wohl etwas blenden lassen… schließlich sagte die App mir immer zu: „Super, Max, toll gemacht!“… „Klasse, weiter so!“… ganz so gut war es dann doch nicht 🙂

Naja irgendwie konnten wir der Dame am Schalter dann gemeinsam klar machen, dass wir noch unsere Bustickets für die morgige Fahrt in ausgedruckter Form benötigen.

Ohne große Erwartungshaltung gingen wir noch in ein nahe gelegenes Restaurant, in dem wir unser erstes super leckeres Ceviche auf peruanischem Boden aßen. Der Anfang von vielen tollen kulinarischen Erlebnissen, die unsere ganze Peru-Reise begleiten sollten.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Busunternehmen Cruz del Sur ins circa zehn Stunden entfernte Trujillo im Norden Perus. Hier müssen wir gleich mal ein Loblied auf die Fernbus-Unternehmen in Peru einstimmen. Diese ganze mickrige Buskultur, rund um Flixbus und wie sie alle heißen in Deutschland, sollte mal hier ein Praktikum machen. Die Busse sind super gut ausgestattet mit tollen Sitzen a la „Business Class Lufthansa“. Es gibt für jeden Sitz Multimedia-Entertainment, Kopfkissen, eine Decke und vor allem viel Beinfreiheit. Außerdem gibt es mehr oder weniger annehmbares Essen und Getränke. Auch ist die Abwicklung ( Einchecken & Gepäck, etc. ) mehr als angenehm und das Personal super freundlich. Alles in allem als Transportmittel Nummer eins in Peru wärmstens zu empfehlen.

Während der Fahrt fiel uns auf, wie wenig wir uns eigentlich auf Peru vorbereitet hatten. Das fast die komplette Strecke durch eine Wüstenlandschaft führt, war uns gar nicht bewusst. Auch die für „unser deutsches Empfinden“ unverputzten Rohbauten… so zumindest wirken die meisten Häuser, waren auch ein uns nicht bekanntes und neues Bild. Wobei sich dieser Baustil bis nach La Paz in Bolivien durchziehen sollte.

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Als wir Abends endlich in Trujillo ankamen, wurden wir von meinem Bruder schon am Busbahnhof erwartet.

Denn außer das wir auch unbedingt den Norden Perus kennenlernen wollten… waren wir hier für die große Hochzeitsfeier von… wie Zoe und Lilith dann immer im Duett riefen: „Tante Ana und Onkel Fred!!!“

Die Kolonialstadt Trujillo ist die wichtigste Stadt nördlich von Lima und gilt als Kulturhauptstadt Perus. Das Bild der Innenstadt und rund um den Plaza de Armas ist geprägt von der spanischen Kolonialzeit, mit den typischen Holzbalkonen und den tollen Innenhöfen. Die wichtigen archäologischen Fundstätten ( Chan Chan und Moche Huaca del Sol y la Luna ) rund um die Stadt sind ein beliebtes Ausflugsziel. Durch die Nähe zum Pazifik herrscht hier immer ein angenehmes frühlingshaftes Klima.

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Das Wiedersehen mit Oma, Opa und der ganzen Familie von Ana war für uns alle nach sieben Monaten auf Reisen ein wirklich toller und schöner Moment. Vor allem die Kids fieberten schon seit Wochen auf diesen Tag hin.

Ana`s Eltern, Mery und Carlos, hießen uns alle in ihrem Haus willkommen und wir fühlten uns auch sofort wie zu Hause, weshalb wir hier auch für fast drei Wochen blieben :-)… sie gaben sich wirklich alle Mühe, das es uns und den Mädels gut geht.

Sogar ein kleine Ostereier-Suche wurde am Ostersonntag für Zoe und Lilith organisiert, obwohl dieser europäische Brauch hier ziemlich unbekannt ist.

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Tags darauf besuchten wir die Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches… Chan Chan, beziehungsweise das was noch davon übrig geblieben ist. Das große Areal mit den Lehmbauten, die teilweise noch sehr gut erhalten sind, wurden 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Doch vor allem die Witterung setzt den Ruinen immer mehr zu.

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Die folgenden Tage gab es noch ein gemeinschaftliches Grillen, die Hochzeitsprobe in der Kirche, Einkleidung der Braut und der Blumenmädchen ( unter anderem Zoe und Lilith ) und viele nette Abende auf der Dachterrasse mit Cusqueña Cerveza und Blick auf das abendliche Trujillo.

Das Taxi fahren in Trujillo und in Peru im allgemeinen ist hier ein ganz normales und für fast jeden ein erschwingliches Fortbewegungsmittel. Ich glaube wir sind nirgendwo während der Reise so viel Taxi gefahren, wie in Peru. Lustig ist vor allem, dass sich auch gerne mal fünf erwachsene Personen auf die Rückbank eines Taxis quetschen… hier aber ein ganz normaler Vorgang.

So fanden wir uns auch am Tag der Hochzeit auf dem Weg zu Kirche zu Viert, wohlgemerkt im feinen Zwirn, auf der Rückbank eines Taxis… Steffi, Aurelio ( Ana´s Bruder ), ich und mein Bruder, der Bräutigam. Das nenne ich mal stilecht zur eigenen Hochzeit fahren 🙂

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Ana wurde in Ihrem tollen Brautkleid natürlich etwas bequemer und angemessener chauffiert. Die Hochzeit war ein tolles und rauschendes Fest und ich glaube zumindest ziemlich klassisch peruanisch. Hier ins Detail zu gehen, würde den Rahmen des Blogs sprengen. Alle waren super drauf, gutes Essen, viel Bier und Pisco Sour und es wurde getanzt, getanzt und später auch noch getanzt. Dank der peruanischen Coca-Cola… der Inca Kola… hielten auch Zoe und Lilith bis fünf Uhr Morgens durch und fegten am Ende noch die Tanzfläche 🙂

Noch leicht verkatert mussten wir uns am folgenden Tag auch schon wieder verabschieden. Ana, Fred und meine Eltern folgen wieder zurück nach Deutschland. Zoe und Lilith waren natürlich furchtbar traurig, dass Oma und Opa nun schon wieder weg waren.

Und auch wir mussten uns erst wieder neu sortieren, da unsere Reiseplanung nur auf diese Tage in Trujillo ausgelegt war. So entschieden wir erstmal noch etwas hier zu bleiben und anschließend den Süden zu bereisen, um von dort weiter Richtung Bolivien zu fahren.

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In den nächsten Wochen richteten wir uns hier richtig heimisch ein. Die Kids stellten das Haus auf den Kopf und ich ging fast jeden Morgen auf den Markt und wechselte mich mit Mery beim Mittagessen kochen ab. Sie zauberte immer neue peruanische Klassiker und ich kochte für sie unbekannte und neue „europäische“ Gerichte. Mery machte die mit Abstand besten Papa a la Huancaína auf unserer gesamten Peru-Reise, ein Kartoffelgericht mit einer unheimlich leckeren Soße aus der Ají Amarillo Schote.

Auf dem wuseligen Markt in Trujillo war ich bald bekannt wie ein bunter Hund. Im Gegensatz zum touristischen Süden des Landes ist ein Gringo hier immer noch ein Exot im alltäglichen Stadtbild.

Weshalb es von vielen Marktständen schallte: „Hey gringo … acá … tengo algo para ti!“ Von Tag zu Tag wurde auch das spanisch immer besser, zumindest was den einfachen Markt-Smalltalk betrifft.

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Auch zu Viert stürzen wir uns oft ins Getümmel aus Bussen, hupenden Taxis, Triller-pfeifenden Polizisten und Gehwegen die komplett zugebaut mit Straßenständen waren.

An einem strahlenden Sonntag machten wir einen Tagestrip mit Aurelio ins Surfer- und Fischerdorf Huanchaco, mit der auf den an der Strandpromenade typischen „Caballitos de Totora“, kleine Schilffboote, mit denen schon seit Jahrtausenden auf dem Meer gefischt wird.Mittags aßen wir am Strand noch mal lecker Ceviche mit Choclo ( peruanischer Mais ) und Chicharrones de mariscos. Die Kinder liebten außerdem die aus lila-Mais hergestellte Limonade… Chicha morada.

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Natürlich besuchten wir auch noch die teilweise gut erhaltenen Tempel der Moche im sogenannten Moche-Tal etwas außerhalb von Trujillo. Die Mondpyramide „Huaca de la luna“ und die Sonnepyramide „Huaca del sol“. Es sind die größten Bauwerke des alten Südamerika. Die Sonnenpyramide ist zwar für Besucher geschlossen, doch alleine die Führung durch die Hauch de la luna war super interessant und spannend, auch für unsere beiden Kids.

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Danach ging es noch zum Essen in die bekannte Cevichería „Carajito Picante“ im Stadtteil Buenos Aires. Anschließend mit einem der vielen Busse zurück, die man einfach überall heran winken kann, da es hier so etwas wie Bushaltestellen nicht gibt.

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Nach unseren ersten drei Wochen Peru konnten wir fest halten….
Hier gibt es die leckersten Avocados der Welt…
Taxis, Mini-Busse und Autos werden hier richtig vollgestopft, bis niemand mehr reinpasst…
Es gibt unzählige super leckere tropische Früchte, von denen man bei uns noch nie gehört hat…
Überall wird super leckeres Essen angeboten…
Immer on top Canchita, gerösteter peruanischer Mais…
Das meiste wird spontan entschieden und nichts lange geplant…
… und Mate de Coca hilft gegen „fast“ alles !!!

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