Von Stellenbosch nach Kapstadt

Am Morgen unseres Reisetages machten wir noch einen kleinen Halt zum Frühstück auf dem „Root 44 Food Market“. Eigentlich gab es auf dem Parkplatz mal wieder einen Familienstreit, der damit endete, dass Zoe und Steffi allein in die Food-Markt Hallen gingen und Lilith und ich ein paar Runden im klimatisierten Auto auf dem Parkplatz drehten und warteten, dass die beiden mit dem Frühstück wieder kamen.

Doch Freude strahlend kamen Steffi und Zoe, mit frisch gebackenem Focaccia und hausgemachter Limonade wieder heraus und riefen uns zu: „Max, da musst Du unbedingt noch rein, den Food Market musst du sehen…“

Hier verbrachten wir den ganzen Vormittag mit tollem Essen… pikantes Lammragout, mit konfierten Kirschtomaten und frischer Minze, fantastische Crepes und hausgemachter Cranberry-Apfel Limonade rückten den schiefen Haussegen wieder gerade.

Gut gestärkt machten wir uns nun auf Richtung Cape Town, aber nach dreißig Minuten Fahrzeit fiel uns auf, dass wir unsere kleine Tasche im Kleiderschrank unserer Unterkunft in Stellenbosch vergessen hatten… mit den Kreditkarten und allen vier Reispässen… *fuck* Sofort rief ich bei der hinterlegten Nummer von Eugene ( unser Airbnb-Host ) an und schilderte ihm unser Missgeschick. Glücklicherweise hatte seine Putzfrau die Sachen schon entdeckt und wartete vor Ort auf uns.

Als wir kurz vor Kapstadt waren zeigte sich Südafrika mal wieder als Land der krassen Kontraste. Wir fuhren eine Landstraße direkt an der Küste entlang, links von uns ein wunderschöner weißer Sandstrand mit türkis-blauem Wasser und rechts an den Sanddünen beginnend „Shacks“ ( die Wellblechhütten ) so weit das Auge reicht bis zum Horizont. In den „Cape Flats“, wie dieses Gebiet mit den vielen verschiedenen Township heißt lebt ein Großteil der Kapstädter Bevölkerung. Schätzungsweise circa eine Million Menschen…

Unsere erste Unterkunft lag etwas außerhalb des Stadtzentrums direkt am Meer in Kalk Bay. 

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Wir kamen am frühen Nachmittag an und wurden von der liebenswerten Michelle mit einem etwas gebrochenem „Hörzlich Willkämmen in Cape Town!“ begrüßt. Die gebürtige Kapstädterin war viele Jahre mit einem Deutschen verheiratetet und sprach daher einige Brocken deutsch. Ihr Apartment liegt direkt am kleinen Stadthafen etwas versteckt in einer schönen Seitenstraße mit einem wundervollen Patio und ist mit vielen liebevollen Details eingerichtet. Hier fühlten wir uns auch auf Anhieb wohl.

Wir machten uns gleich auf und erkundeten das Viertel… am Stadtstrand, der eigentlich nur aus einem kleinen Sandstreifen unter einer Fußgängerbrücke bestand und einem trüben Hafenbecken feierten einige hundert Afrikaner lautstark Ihren Samstag mit aufgebauten Zelten, lauter Musik und viel Bier. Es erinnerte mich etwas an die Strandparty in Port St. Johns… auch hier herrschte eine Stimmung wie bei einem Festival, was etwas skurril wirkte, da zehn Meter weiter die weißen Touristen in den teils schicken Cafés saßen und Ihren Cocktail schlürften.

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Vorne am Fischerei-Hafen beobachteten wir noch zwei Seelöwen, die im Hafenbecken Ihre Runden drehten und auf herabfallende Fischabfälle warteten.

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Zum Mittagessen gingen wir ins „Olympia“, ein legeres und recht lautes Restaurant, das eher an eine Hafenkneipe erinnert, mit offener Küche und einer Toilette die man über die Vorbereitungsküche erreicht. Hier erhält man auch einen kleinen Einblick in die angeschlossene Bäckerei. Den Tip für diesen Laden bekamen wir vor einigen Wochen an der Wild Coast von einem Schweizer Ehepaar, die meinten: „Wen Ihr in Kalk Bay seid, müsst Ihr unbedingt ins Olympia, ein etwas alternatives Restaurant, mit super Seafood…“

Es lag tatsächlich direkt in unserer Straße, hier wurden wir in unseren zwölf Tagen Cape Town so etwas wie temporäre Stammgäste. Sehr einfache Gerichte mit Produkten in sensationeller Qualität. Morgens holten sie die Miesmuscheln direkt vom Fischerhafen auf der gegenüberliegenden Straße und Mittags kamen die Muscheln, ganz klassisch mit Knoblauch und Weißwein, auf den Teller… auf dem vermackten Holztisch mit Blick auf den Hafen, frisch gebackenem Baguette und einem Glas Chenin Blanc… ein Traum!

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Am nächsten Morgen gab es mal wieder eine lautstarke Diskussion mit den Mädels, was sich dann, wie so oft, auch in einen Streit zwischen Steffi und mir verwandelte.

„Wenn es in Thailand nicht besser wird, dann brechen wir die Reise ab und buchen einen Rückflug…“ PUNKT… *Tür wird zu geschmettert*

Da ich immer noch vom südafrikanischen Heuschnupfen geplagt war, floh ich aus der Situation und machten mich auf den Weg zur einzig am Sonntag geöffneten Apotheke am Muizenberg Beach. Schon Morgens um acht Uhr tummelten sich hier unzählige Surfer im Wasser und auch am heillos überfüllten Parkplatz sah man reihenweise Leute auf Ihren geöffneten Kofferraumklappen sitzen und sich in scheinbar viel zu enge Neopren-Anzüge zu zwängen. Später stellte sich heraus, der Muizenberg Beach gilt als der Surfspot für Anfänger. Da durch den hier vorherrschenden Wind und die Lage der Bucht, sehr flache weitläufige Wellen einfallen. Nun verstand ich auch warum das Umziehen und das Tragen des Surfbrettes bei vielen so unbeholfen aussah…

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Hier bemerkte ich außerdem sofort die vielen Hinweise der sogenannten „Shark Spotter“. In den Gewässern vor Muizenberg kommen viele Weiße Haie vor.

Die „Shark Spotter“ arbeiten an der südafrikanischen False Bay mit einem Programm, was in seiner Art auf der Welt einmalig ist. Freiwillige Helfer sorgen mit einer Hai-Überwachung an verschiedenen Stränden oder an hochgelegenen Aussichtspunkten, wo man das Meer gut überschauen kann, für Sicherheit.

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Überwacht wird an 365 Tagen im Jahr an verschiedenen Stränden der False Bay. Die Badegäste und Surfer können sich mittels einer App über die Gefahrenlage informieren, ebenso gibt es ein Warnsystem in Form von verschieden farbigen Flaggen, wird ein Hai gesichtet ertönt eine laute Sirene und eine weiße Flagge wird gehisst. Alle müssen sofort das Wasser verlassen. Hai-Angriffe sind hier daher auch sehr selten geworden, aber über tausend Sichtungen von grossen Weißen Haien im Jahr zeigen, dass die Arbeit der „Shark Spotter“ hier sehr wichtig ist.

Mittags fuhren wir zum ersten Mal in die Innenstadt, eine Panorama-Bergstraße führte uns aus Kalk Bay raus und wir hatten eine tolle Sicht über die False Bay. 

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Weiter auf der Stadtautobahn blickten wir auf die Skyline und den Hafen von „Mother City“, wir umrundeten den Tafelberg zur Hälfte und steuerten die V.A. Waterfront an.

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Die Victoria & Alfred Waterfront ist DIE touristische Attraktion Nummer eins in Südafrika, noch vor dem Krüger Nationalpark und der Seilbahn auf den Tafelberg. Der restaurierte Werfthafen ist übersät mit Touri-Souvenir Shops und Attraktionen, gesehen haben sollte man es aber trotzdem mal… hier gab es ein leckeres Mittagessen in den angrenzenden Food Market Hallen und die Kids tobten sich auf den Spielplätzen aus.

Abends genossen wir noch ein Glas Sauvignon Blanc mit Blick auf den Tafelberg. Später auf dem Weg zurück, sahen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang, der die Berge in ein kitschiges Rosa tauchte…

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Am nächsten Morgen hatte Steffi einen Termin bei einem der vielen trendigen Friseure Kapstadts. Ich verbrachte den Vormittag mit Zoe und Lilith in einem coolen Indoor-Spielplatz mit Kletterparcours, Laser Hockey und Autorennen…

Nachmittags machten wir alle zusammen eine Tour mit einem Sightseeing Bus.

Eigentlich hätten Steffi und ich gerne mehr von der Stadt gesehen, aber die beiden Mädels dafür Tag für Tag zu begeistern war äußerst schwierig. Eine offener Doppeldecker-Bus, wie in Berlin, wurde als Aktivität daher zumindest akzeptiert. Die Tour führte einmal durch die Stadt und dann hoch zur Seilbahn-Station des Tafelbergs, der an diesem Tag, wie so oft, komplett in Wolken lag, aber in die andere Richtung hatte man einen traumhaften Ausblick auf ganz Cape Town.

Danach ging es den Tafelberg runter an der Küste entlang nach Camps Bay, laut Tour-Veranstalter der teuerste, aber auch schönste Teil Kapstadts. Diese Meinung konnten wir nicht wirklich teilen, uns gefielen die engen und steilen Seitenstraßen in der Innenstadt mit den vielen bunten Häuschen viel besser, als dieser zugebaute Abklatsch von Miami Beach. Weiter ging es dann nach Sea Point, am Final-Stadion der WM 2010 vorbei und zurück zur Waterfront am Greenpoint.

Leider mussten wir am Tag darauf nochmal umziehen, da das uns sehr lieb gewonnene Appartement in Kalk Bay für unsere letzten fünf Tage ausgebucht war. Unsere zweite Unterkunft in Kapstadt und damit letzte in Südafrika lag keine drei Autominuten von unsere vorherigen entfernt, im direkt angrenzenden Stadtviertel St. James. Leider war das Gartenhäuschen nicht ganz so schön, wie unser Apartment in Kalk Bay und erinnerte im Inneren eher an einen Wohnwagen, kostet dafür aber fast dreißig Euro mehr… ( !!! ) Vielleicht lag es an dem Garten hinter dem Haus, der wirklich schön war…

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Die nächsten beiden Tage verbrachten wir mit Reisevorbereitungen und Abschiedsstimmung machte sich breit, aber auch etwas Sorge vor dem langen Flug mit den Kids. Mit der Fahrt zum Airport in Kapstadt, einem Zwischenstop in Johannesburg, umsteigen in Singapur und anschließendem Flug nach Bangkok würden wir fast zwanzig Stunden unterwegs sein. 

Steffi kümmerte sich in Kapstadt nochmal um ausreichend Beschäftigungsmaterial… Sticker-Alben, Ausmal-Bücher und ganz wichtig… mit ausreichend Hörspiel aufgeladene iPads.

In einer der unzähligen riesigen Shopping Malls kauften wir noch einige Snacks für die Reise und ließen bei einem der vielen „Car Wash“-Stationen in den Parkhäusern zum ersten Mal nach zwei Monaten das Auto waschen und den ganzen Sand, von zwei Safari-Touren, ausklopfen.

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug zum Boulder Beach, der Strandabschnitt liegt auf der Kap-Halbinsel und beheimatet eine große Pinguin-Kolonie… Hier hatten die Kids viel Spaß mit frei herumlaufenden putzigen Pinguinen. Zoe fand hier auch einen Seestern…

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Anschließend fuhren wir noch zum Kap der guten Hoffnung, natürlich ein Touri-HotSpot. Alleine der Parkplatz ist schon komplett überlaufen, es folgt ein Reisebus dem anderen. Ganz zu schweigen vom Wanderweg hoch auf den Aussichtspunkt. Aber am lustigsten ist wirklich die meterlange Schlange an Menschen, die eine halbe Stunde anstehen, um sich vor dem berühmten Schild ablichten zu lassen, das dann bezeugt das man am süd-westlichsten Zipfel des afrikanischen Kontinents war… Wahnsinn, was Leute so alles tun für ein popeliges Foto…

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Die Aussicht und die Landschaft am Kap haben, mit dem Gedanken, das ab hier nur noch der Ozean ist und danach der Südpol kommt, etwas fast majestätisches… wir stiegen den Fels noch bis zur Hälfte hoch und genossen den Moment mit den unglaublich starken Windböen.

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An unserem vorletzten Tag vor der Abreise fuhren wir noch zum einzigen deutschen Buchladen in Kapstadt am Fuße des Tafelbergs, da Lilith im Moment so heiß darauf ist zu lesen und wir nach neuem Lese-Lernmaterial suchten. Danach besuchten wir den „Sea View Food Court“, der sehr an die Markthalle Neun in Kreuzberg erinnerte, nur das man hier mit Blick aufs Meer die Leckereien genießt. Den Rest des Tages verbrachten wir auf einem Abenteuer-Spielplatz direkt an der Strandpromenade mit eigener Bimmel-Bahn.

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An unserem letzten Tag wollte Lilith nicht mehr raus und ich verbrachte mit Ihr fast den kompletten Tag in unserem Cottage, während Steffi und Zoe noch etwas an der schönen Strandpromenade von St. James und Kalk Bay bummelten. Am frühen Abend gingen wir zum Abschluss nochmal im Olympia essen, um dann zeitig im Bett zu liegen. Den am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen… und ab zum Flughafen.

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Nach acht Wochen und fast 6000 zurückgelegten Kilometern ging unsere Südafrika-Reise nun zu Ende. Nach zwei tollen Safari-Touren im Krüger- und Addo Elephant Nationalpark, aufregenden Tagen in den Metropolen Jo´burg, Durban und Kapstadt, sowie tollen Zwischenstopps an der Wild Coast, den Drakensbergen und der Garden Route, um nur einige zu nennen, können wir festhalten, dass Südafrika mit seinen so unterschiedlichen beeindruckenden Landschaften fasziniert. Aber auch die vielen Momente, in denen man den krassen Kontrast zwischen Arm und Reich und nach wie vor die Trennung zwischen Schwarz und Weiß in diesem Land sieht, bleiben. In den unendlichen Weiten der Transkei mit seinen einfachen Bauerndörfern ohne Strom oder den vielen Shack-Vierteln rund um die Großstädte, aber eben auch den prunkvollen Villen in Jeffreys Bay und Kapstadt.

Bleiben werden aber auch die schönen Momente mit all den Menschen, die wir während unserer Reise kennenlernen durften, angefangen mit den vielen tollen und hilfsbereiten Gastgebern in unseren Unterkünften, aber auch die vielen spontanen, kurzen und längeren Begegnungen mit den vielen sympathischen und lustigen Menschen während unserer zu jedem Zeitpunkt sicheren Reise.

Südafrika….du Regenbogen-Nation hast uns schwer beeindruckt… jetzt freuen wir uns aber auch auf Asien… Weiter geht`s!

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Von Montagu nach Stellenbosch über Gansbaai & Hermanus

Auf dem Weg nach Stellenbosch machten wir unter anderem noch Halt in Gansbaai. In irgendeiner Zeitschrift laß ich von der „Shark Alley“, diese Stelle im Meer zwischen der Küstenstadt Gansbaai und der kleinen Insel Dyer Island wird deshalb so genannt, da es hier viele Robbenkolonien gibt und sich das ganze Jahr über hier so viele Weiße Haie tummeln, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Daher der Name „Shark Alley“… das wollte ich unbedingt sehen, aber wirklich geplant hatte ich den Ausflug nicht, denn von der Küste aus, war natürlich nichts zu sehen und man hätte hierfür mit einem der unzähligen „Shark Watching“-Boote rausfahren müssen. Nur hielt sich die Begeisterung im Auto für Papas Idee in Grenzen und auch der Blick auf die Uhr sprach nicht für einen Tagestrip raus aufs Meer.

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Also fuhren wir weiter nach Hermanus, DIE Stadt in Südafrika für Walbeobachtungen. 

Und schon an der zweiten Bucht, an der wir Halt machten entdeckten wir insgesamt sechs Wale in unmittelbarer Küstennähe. Am Ende konnten wir Vier, auch Zoe und Lilith erbarmten sich irgendwann aus dem Auto zusteigen, eine Walmutter mit Baby direkt vor unserer Nase beobachten. Dies war mit Abstand die beeindruckendste Erfahrung mit einem Wal in unmittelbarer Nähe.

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Richtig genießen konnten wir den Moment aber nicht wirklich, da man ununterbrochen von irgendeiner Art Sandfliegen gebissen wurde und die Hitze unerträglich war. In Montagu hatten wir am Morgen noch 14 Grad und hier an der Bucht in Hermanus zeigte das Thermometer stolze 38 Grad. Hinzu kam noch das mein schon fast wieder vergessener Heuschnupfen im südafrikanischen Frühling noch heftiger war, als in Deutschland. Mit laufender Nase, tränenden Augen, juckenden Beinen und schwitzend stieg ich wieder ins Auto und wir fuhren weiter nach Stellenbosch Richtung Kapstadt.

Als wir über den „Sir Lowry`s Pass“ fuhren hatten wir einen wahnsinnigen Blick über die False Bay. Steffi sagte: „Wow, jetzt sind wir fast in Kapstadt, nach acht Wochen… Wahnsinn.“ Doch zuerst steuerten wir Stellenbosch an, unsere vorvorletzte Station in Südafrika.

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Unsere Unterkunft ein riesiges Haus lag idyllisch am Fuße eines Berges, im sehr ruhigen Viertel namens Arnesta. Das Haus hat zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, eine Terrasse, einen kleinen Garten, ein Büro ( welches von den Kids gleich zum Spielezimmer umfunktioniert wurde ) und einem Fernsehzimmer mit Netflix… Lilith: „Netflix, Mama, Netfliiiix!!!!“

Hier fühlten wir uns gleich wohl. Das Thermometer zeigte auch Abends immer noch fast dreißig Grad. Beim Abendessen im Garten sagte Zoe: „Mama, Papa, hier ist jetzt genauso warm wie im Urlaub“.

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Den ganzen nächsten Tag entspannten wir im Haus und spielten eine sehr amüsante Runde Monopoly, mit der Südafrika-Edition. Bei der die Kinder sofort einige Straßen, hier die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Südafrikas, erkannten.

Morgens entschieden wir uns an den nächstgelegenen Strand zu fahren… ins circa dreißig Autominuten entfernte Gordon`s Bay.

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Leider war der im Reiseführer angepriesene Stadtstrand alles andere als schön, wirklich am Strand sitzen konnte man nicht, da das Wasser bis an die Mauer reichte, welche die Abgrenzung zum Parkplatz markierte und das Wasser war extrem schmutzig. Den Kindern machte dies nichts und sie stürzen sich ins Meer. Steffi und ich saßen auf der Mauer beobachteten das Treiben im Wasser und an der Strandpromenade.

Später wanderten wir etwas weiter die Küste entlang zu einer anderen Badestelle. Hier stach sofort die lange Warteschlange an einer öffentlichen Wasserleitung ins Auge, an der einige Afrikaner riesige Wasserkanister auffüllten und mühsam wegtrugen. Am Parkplatz kämpften die wartenden Jugendlichen um die Gunst der neu heranfahrenden Autofahrer, um auf deren Auto aufzupassen oder diese zu waschen, um dann ein paar Rand zu erhalten.

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Später machte ich mit den Kindern im Wasser noch Bekanntschaft mit einem homosexuellen Pärchen aus Namibia. Er ist halb Deutscher, halb Namibianer, arbeitete aber lange als Lehrer in Hamburg, wo er seinen jetzigen Mann kennenlernte, der wiederum aus Villingen-Schwenningen kommt. Als ich erzählte, dass wir gerade eine Weltreise machen und ich gebürtig aus Karlsruhe komme, mussten wir alle lachen, dass man sich dann hier in Gordon`s Bay im Wasser trifft.

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Während unseres Aufenthaltes in Stellenbosch besuchten wir auch das Weingut „Spier“, das größte Weingut Südafrikas. Was eigentlich nicht allzu viel vermuten ließ, da wir Spier-Weine schon viele in den „Checkers“ und „Pick `n` Pay`s“ Südafrikas gesehen haben, also den typischen Discountern. Aber da lagen wir gründlich daneben, es gab hier zwar auch die günstigen „Supermarkt-Weine“, aber alle anderen Weine überzeugten uns durchweg während unserer Weinprobe, auf dem sehr liebevoll angelegten Weingut.

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Mit dem integrierten Kunstmarkt, dem Gourmet-Restaurant, den Abenteuer-Spielplätzen und dem eigenen See mit kleinen Booten, erinnerte es aber mehr an „Karl`s Erdbeerhof“, als an ein klassisches Weingut. Am Ende genossen wir noch einen selbst zusammengestellten Picknick –  Korb in der Idyllischen Parkanlage.

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Abends schlenderten wir noch durch das abendliche Stellenbosch und genossen die Abendsonne bei einem Bier und Abendessen in einer lokalen Craft Beer Brauerei. Stellenbosch… hier kann man es sich gut gehen lassen. Auf zur letzten Etappe nach Kapstadt.

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Von Witsand nach Montagu

Bevor wir unsere neue Unterkunft in Montagu ansteuerten, wollten wir noch einen kleinen Abstecher ins „De Hoop Nature Reserve“ machen.

Eigentlich sind es bis dorthin nur circa 50km, wenn man die letzte handbetriebene Fähre über einen kleinen Fluß Richtung Malgas nimmt. Leider fanden dort aber gerade Reparaturarbeiten statt… Ich stieg kurz aus dem klimatisierten Auto in die sengende Hitze und unterhielt mich mit zwei älteren Südafrikanern, die mir sagten es wäre besser den 1,5 Stunden längeren Weg zu nehmen, da man in dieser Gegend in Südafrika nie wissen könnte, wie lange solche Reparaturen dauern können und man so eventuell einen ganzen Tag mit Warten verbringen kann. Die nicht aspahltierte Umgehungsstraße, im Englischen auch gerne „Dirt Road“ genannt schüttelte uns dann drei Stunden ordentlich durch.

Die Kinder überbrückten die lange Fahrt mit dem „Kleinen Wassermann“, was der Fahrt ausnahmsweise etwas sehr meditatives verlieh, da wir diesmal alle Vier dem Hörspiel lauschten. Angekommen an einer Tankstelle kurz vor dem Naturreservat wollten wir kurz einen kleinen Mittagssnack nehmen, aber Zoe wollten partout nicht aussteigen und Ihr Stimmungsbarometer stieg innerhalb kürzester Zeit dermaßen in den roten Bereich, dass wir an der Tankstelle einen extrem temperamentvollen Wutausbruch mit herumfliegenden Sandwiches erlebten.

Angekommen im „De Hoop Nature Reserve“ war die Stimmung wieder etwas besser, auch dank des „Dschungelbuch“-Hörspiels, hier sei wirklich mal erwähnt, welch beruhigende Wirkung Hörbücher auf Kinder haben können… 

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Das „De Hoop Nature Reserve“ beeindruckt durch seinen tollen Ausblick auf das tosende Meer und die endlos weiten Sanddünen, auf denen die Kinder sich richtig auspowern konnten und wir Wettrennen machten, wer es als Erstes auf die höchste Düne schafft.

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Etwas gedankenversunken saß ich noch lange auf einer Sanddüne und schaute auf den Ozean.

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Zum ersten Mal während unserer Reise hatte ich das Gefühl, dass es falsch ist nichts zu tun oder ich beruflich auf keinen grünen Zweig mehr komme, wenn ich jetzt die ganze Zeit nichts mehr tue. Da ich am Vorabend aus Langeweile :-), einen alten Arbeitskollegen von mir gegoogelt habe und er in Wien gerade extrem erfolgreich ist und kurz vor seiner vierten Restaurant-Eröffnung steht.

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Am frühen Abend kamen wir endlich in Montagu an… alle waren hungrig und müde, äußerst ungünstige Vorzeichen um mal wieder in einer neuen Umgebung anzukommen. Dementsprechend angespannt war die Stimmung, zu allem Überfluss war die Unterkunft auch noch teurer als ursprünglich gedacht, was Steffi zusätzlich nervös machte. Nach einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen mir und Zoe ging ich wieder gespielt grinsend zurück zur Rezeption und fragte den, durch unsere Lautstärke, etwas irritierten Herren wo man den hier am besten mit Kindern Abendessen könne, beziehungsweise welche Restaurants den kinderfreundlich wären. Er gab mir einen Tip und wir machten uns, alle etwas angespannt, auf den Weg zum Restaurant „Street 22“. Wie sich ziemlich schnell herausstellte, handelte es sich hier nicht um ein legeres Restaurant mit Kinderspiel-Area, sondern um das beste Restaurant der Stadt, mit schick gedeckten Zweiertischen und weit und breit keine Familien zu sehen, sondern nur sich ruhig unterhaltende Pärchen… ein kurzer Blick auf unsere Mädels, mit Augenringen und verzottelten Haaren, und Steffi und ich wussten… No Way, das geht gar nicht.

Kurzerhand entschlossen wir uns, an diesem doch recht kühlen Abend, auf der nicht gedeckten Terrasse zu sitzen. Am Ende war es ein sehr entspannter Abend, mit schönen Unterhaltungen mit den Kindern und dem bis dato besten Essen, das wir Südafrika genießen durften.

Montagu selbst ist ein kleines verträumtes Städtchen, mit Häusern im viktorianischen Stil und in allen Himmelsrichtungen traumhaft umschlossen von den kargen, felsigen Bergen.

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Am nächsten Morgen hatten wir endlich Zeit unsere neue Unterkunft zu entdecken. Die „Kogman & Keisie Farm“ liegt am Stadtrand von Montagu, mit herrlichem Blick auf die Berge. Wunderschön angelegt mit vielen Lavendelsträuchern, Granatapfel- und Olivenbäumen. Einem Spielplatz für die Kids, vielen Hühnern, Schafen, Gänsen und Enten, sowie einem tollen Wintergarten umrahmt von Weinreben und einem Gemüsegarten.

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Als ich mit Steffi so über das Anwesen schlenderte, träumten wir mal wieder so vor uns hin… „Das ist es eigentlich was wir möchten… Ein Selbstversorger-Haus, mit einigen individuellen Appartements zur Vermietung… Man müsste nur das passende Fleckchen Erde finden.“

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Apropos Fleckchen, Zoe und Lilith waren ganz verliebt in die vier Farmhunde, welche sehr zutraulich sind und sich gerne von den Kindern streicheln ließen. Einer der Hunde wurde von Zoe liebevoll „Flecki“ getauft. 

Bis wir es endlich schafften, dass alle angezogen und abfahrbereit waren, war die Frühstückszeit schon längst vorbei und alle schon wieder komplett ausgehungert.

Im Moment haben wir noch keinen richtigen Alltag und vor allem an den, doch oft recht strapaziösen Reisetagen, fehlt es den Mädels einfach an den Grundbedürfnissen Schlaf und Hunger. Das zeigte sich auch wieder beim Mittagessen, als Zoe vor lauter Hunger in einem Wutanfall in einen Teller heiße Pasta griff und diese auf dem Tisch verteilte… am Ende wurden aber doch alle satt und wir fuhren zum Fabrikverkauf der Firma „Montagu Fruits“. Montagu ist die Hauptstadt der Trockenfrüchte, dass merkt man nicht nur an der Vielzahl an „Dried Fruit & Nuts Shops“, sondern auch an dem Untergrund der meisten Autoeinfahrten und Innenhöfen. Sie sind nicht ausgelegt mit Kies oder ähnlichem, sondern mit Pfirsich- und Aprikosenkernen. Nach meiner Frage: „Who has eaten all those peaches?“, wurde mir geantwortet, dass eine hier ansässige Firma auf die Idee kam den Trockenfrucht-Herstellern die Kerne abzunehmen und diese zu trocknen und weiter zu verkaufen. Da gerade in Trockenzeiten, man hier große Probleme mit all dem Staub hat und die Fruchtkerne kein Staub aufwirbeln im Gegensatz zu Kies.

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Bei „Montagu Fruits“ hatten wir eine spontane und schöne Begegnung mit einer Dame, die uns zweifelsfrei als Touristen erkannte und uns, zwischen den Regalen zu flüsterte, dass man die getrockneten Mangos für den halben Preis ein paar Straßen weiter bekommen würde. Sie könne uns den Weg gerne zeigen, wir sollen Ihr einfach hinterherfahren, sie komme regelmäßig aus Oudtshoorn hierher um Trockenfrüchte und Nüsse einzukaufen. Man merkte mal wieder, wie hilfsbereit und nett die Menschen in Südafrika sind. Sie behielt auch recht und wir deckten uns mit getrockneten Mangos ein…

Am späten Nachmittag besuchten wir noch den zweiten „unique selling point“ der Stadt die überall angepriesenen „Montagu Hot Springs“. Leider entpuppten sich die „Montagu Hot Springs“ nicht als romantisch im Fels gelegene heiße Quellen, sondern einfach als ein an ein Hotel grenzendes Freibad mit beheizten Becken. Die Kinder hatten trotzdem Spaß…

Samstags morgens besuchten wir den Wochenmarkt Montagu`s. Ein sehr kleiner unscheinbarer Markt, auf dem ich aber ein äußerst leckeres, frittiertes Hefegebäck gefüllt mit einem pikanten indischen Curry essen durfte. Was mich dermaßen kulinarisch überraschte, dass ich mich sehr lange mit der sympathischen Dame unterhielt und Sie mir erzählte, dass sie diesen Stand hier schon seit zwanzig Jahren betreiben würde. Ohne zu zögern diktierte Sie mir das Rezept für den Teig und gab mir noch Ihre Nummer, falls ich irgendwie Probleme hätte, zwecks der Konsistenz des Teiges.

Gut gestärkt machten wir uns danach auf, die unzähligen Weingüter in der Umgebung zu erkunden.

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Die Kinder hatten darauf natürlich nicht wirklich Bock und verbarrikadierten sich mit Ihren Hörspielen im Auto, was mehrfach dazu führte, dass ich und Steffi bei einer Weinprobe saßen und urplötzlich die Alarmanlage unseres Mietautos anging, da sich die Mädels einschlossen und dann doch die Autotür aufrissen, weil sie merkten… Oh ich muss mal schnell Pippi.

Das Weingut „Springfield“ liegt malerisch an einem kleinen See und lädt mit seiner grünen Wiese und den schattigen Plätzen unter den großen Bäumen zum verweilen ein, nur leider konnten die Weine uns nicht wirklich überzeugen.

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Das zweite Weingut, De Wetshof, lief uns geschmacklich auch nicht wirklich rein, beeindruckte aber mit seinem herrschaftlichen Anwesen, das sich vor dem Weißen Haus in Washington nicht verstecken muss. Am schönsten war aber die nette Unterhaltung mit einem Pärchen aus Kapstadt, die Ihre Wochenende hier verbrachten und mit uns im Garten ein Wine-Tasting machten. 

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Zu erwähnen sei noch, dass ich auf einer mit Palmen gesäumtem Parkplatzauffahrt leicht unseren Toyota Corolla Mietwagen hinten gegen eine Palme bugsierte. Zum Glück aber ohne sichtbaren Schaden… ein Schelm, wer dabei denkt es lag an den Weinproben.

Den Sonntag verbrachten wir gechillt auf der Farm, Steffi schrieb an Ihrem Tagebuch, die Kinder spielten mit den Tieren und ich versuchte mich am Anstieg auf den Gipfel des Hausberges.

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Am nächsten Morgen hieß es für Zoe und Lilith Abschied nehmen von Ihrem geliebten Flecki… Zoe: „Oh man, ich werde nie wieder so einen besonderen Hund wie Fleckchen haben, mit zwei unterschiedlichen Augen… *schnief*…“

Danach ging es auf zu unserer vorerst letzten längeren Autofahrt Richtung Stellenbosch.

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Von Oudtshoorn nach Witsand

Die von Frühblühern bunt erleuchtete Landschaft rund um die Route 62 führte uns aus Oudtshoorn raus Richtung Montagu, mit einem kleinen Zwischenstopp in Witsand. Hier durchfuhren wir auch zum ersten Mal Teile der hier beginnenden Weinanbaugebiete Südafrikas und machten auch gleich eine kleine Mittagspause beim Weingut „de Krans“. Das Weingut liegt malerisch am Rande des kleinen Städtchens Calitzdrop, umgeben von Weinreben.

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Das Essen war rustikal, aber wirklich ausgezeichnet, wobei die weine uns nicht wirklich überzeugten, was bis hierher alle probierten Südafrikanischen Weine taten. Aber auch das Essen konnten wir nicht genießen, da die Kinder uns von Anfang an zeigten, dass sie keinen Bock auf das Weingut und das „blöde Essen“ hier haben.

Etwas gereizt, aber gut gestärkt machten wir uns auf den restlichen Weg Richtung Witsand. Witsand wird auch die „The Nursey of the whales“ genannt, was in großen Lettern am Ortseingang steht, da hier und in Hermanus zwischen Juli und Oktober die meisten Wale zu beobachten sind. Die Wale kommen jedes Jahr hier in die wärmeren Gewässer rund um Südafrika um Ihre Jungen auf die Weilt zu bringen und verweilen dann solange, bis die Wal-Babys strak genug sind, für den Rückweg in die kalten Polarmeere.

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Unsere Gastegeberin und Eigentümerin des gemütlichen Fischerhäuschens ( fast direkt am Strand, etwa 100m zu Fuß ), erklärte uns das hier zeitweise hunderte von Walen in der Bucht seien, doch die Saison sich dem Ende zuneigt und man momentan nur noch einzelne sehen könnte.

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Daher machten wir uns sofort auf Richtung Strand und es bedurfte keiner langen Suche und keine hundert Meter vor uns schnaubten die „Southern Right Whales“ ( wie wir später recherchierten / zu dt. Südkaper ) Wasserfontänen in die Luft und schlugen mit Ihren Schwanzflossen auf die tosenden Wellen oder sprangen gar mit fast dem ganzen Körper in die Luft.

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Ein wahnsinniges Naturschauspiel und für uns vier ein prägender Moment, so nah vor seinem eigenen Auge Wale zu sehen und das auch noch so nah von der Küste aus. Leider haben wir hier nur sehr schlechte Aufnahmen oder nur winzige Umrisse der Wale auf einem Foto festhalten können, da es einfach immer viel zu schnell ging. Du blickst über die Wasseroberfläche und schwups aus dem Nichts rauscht eine Monsterflosse aus dem Wasser und verschwindet genauso schnell wieder.

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Auf dem Rückweg sprach Steffi und mich eine alte Dame an, wo wir den herkämen und verwickelte uns unmittelbar, auf sehr sympathische Weise, in eine intensive Unterhaltung. Mit dem Ende: „ok, you can come at five o Clock… what do you Drink, white or redwine… ok See you!“

Somit hatten wir unsere erste Bekanntschaft in Witsand gemacht, mit sofortiger abendlicher Verabredung. Etwas unsicher machten wir uns dann am Abend auf zum Haus der Dame und klopften vorsichtig an Ihrer Balkontür ( mit fantastischem Ausblick auf den Strand ). Die namenlose Dame, leider habe ich überhaupt nicht nach Ihrem Namen gefragt oder Sie hat Ihn mir genannt und ich habe es vergessen, war auf jeden Fall überhaupt nicht überrascht, dass wir Ihrer Einladung gefolgt sind und bat uns herein. Die Kinder bekamen einen Saft und Kuchen und anschließend bekamen wir alle eine persönliche Hausführung. Bei einem Glas Wein erzählte sie uns, dass das Haus einem Ihre Söhne gehört und sie Ihr öfter ein paar Wochen verbringt und eigentlich in Somerset West wohne und Ihr Sohn einer der Kellermeister von „Spier“ sei, eines der größten Weingüter Südafrikas. Später bat Sie mich noch darum, Ihr neues Auto in die hauseigene Garage zu fahren, da sie mit diesen neu modernen Gefährt etwas unsicher wäre und die Garage doch so schmal sei.

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Danach machten wir uns gut gelaunt auf Richtung Strand, sagten den Walen nochmal „Gute Nacht“ und schliefen ein letztes Mal in unserem Fischerhäuschen, bevor es am nächsten Tag nach Montagu ging.

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Von Ruiterbos nach Oudtshoorn

Nach vier Tagen bei Christine auf der „Outeniqua Moon Percheron Stud Farm“ fuhren wir, zum zweiten Mal, den beeindruckenden Bergpass Richtung Oudtshoorn. Diesmal hatten wir mit dem Wetter etwas mehr Glück und eine weites, eindrucksvolles Panorama eröffnete sich uns, nach jeder Serpentine…

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Die Landschaft erinnert irgendwie an die grüne Hüggellandschaft der schottischen Highlands und sobald man den Bergpass hinunterfährt, weite afrikanische Steppenlandschaft mit malerischen Gebirgszügen am Horizont… in Sachen unterschiedliche, beziehungsweise dauernd wechselnde Landschaften hat Südafrika wirklich enorm viel zu bieten.

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Die Kinder interessiert dies mal wieder so gar nicht, während der Autofahrten sind sie meist komplett in Ihren Hörspielen versunken und wir versuchen Sie immer wieder anzusprechen: „Hey Kids, schaut mal raus, wie toll!“… von hintern kommt dann nur „Ja, ja, sind doch nur Berge und so Zeugs…“. 

Bevor wir unsere Unterkunft in Oudtshoorn ansteuerten, machten wir einen kleinen Abstecher zur „Ostrich Strauß Safari“, hier sei erwähnt, dass auf dem Weg nach Oudsthoorn, sich eine Straußenfarm an die nächste reiht und man Vogelsträuße sieht, soweit das Auge reicht. Irgendwie eine lustige Tierart, wie sie etwas verwirrt immer Richtung Straße rennen, um dann am Zaun kehrt zu machen. 

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Die Straußen-Farm und die dazugehörige Führung war etwas lahm und nicht wirklich spannend, das einzige Highlight war für die Kids die übergroßen und extrem robusten Straußeneier, sowie die Fütterung, bei der Zoe auch von einem Strauß gebissen wurde.

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Da die Straußen total unkontrolliert nach allem schnappten, was man Ihnen vor den Schnabel hielt. Dies widerlegte auch der Schaukasten im Straußen-Museum mit „Items found in the stomach of ostriches“… Coladosen, Schraubenzieher, Golfbälle, Socken, um nur einige zu nennen.

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Unsere Wohnung für die nächsten zwei Nächte, war eine umgebaute Garage in einem sehr ruhigen ( wobei eigentlich die ganze Stadt recht ruhig ist ) Teil von Oudtshoorn. Unsere Gastgeber ein älteres Ehepaar, sie eine pensionierte Lehrerin und sehr ambitioniert, was Ihre Nebentätigkeit Airbnb angeht, er ein sehr redseliger Südafrika, mit gebrochenem Englisch, der Morgens gerne minutenlange Monologe mit seinen Hunden führt, was ich durch die Schlitze der Jalousien beobachten konnte. Was hier mal wieder auffiel, dass viele ältere Südafrikaner, nicht alle aber viele, nur bedingt gutes Englisch sprechen, obwohl es die zweite Amtssprache hier ist. Die meisten sprechen „nur“ Afrikaans, das hört man vor allem an der englischen Aussprache, in etwa so wie ein Holländer der Englisch spricht…

Die Wohnung war recht klein, aber daraus haben sie eine schnuckelige kleine Einliegerwohnung gemacht, wobei das zweite Schlafzimmer auch gleich die Küche und Wohnzimmer war und der vermeintliche Wandschrank, die Toilette und Dusche.

Wenn wir schon einmal in der Welthaupstadt der Strauße waren, mussten wir natürlich auch nochmals das wirklich leckere Straußenfleisch zubereiten. Hier muss aber gesagt sein, dass tatsächlich nur das Filet überzeugte. Nach unserer Straußenfleisch-Degustation waren aber auch die Mädels große Fans der Straußenfilets.

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Am nächsten Tag besuchten wir die „Cango Wildlife Ranch“, hier konnten wir alle möglichen Giftschlangen, Geparden, Tiger, weiße Löwen und Leoparden beobachten.

Es gab sogar eine knuddeliges Leoparden-Baby, wobei kurz darauf ein ausgewachsener Leopard blitzartig an den Zaun sprang, als ein kleines Mädchen neben mir zu nah am Gehege stand, da war uns schnell klar, dass diese Tiere wahrscheinlich nur kurz putzig sind.

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Trotzdem war die Tour hier sehr interessant, auch weil die Gehege recht groß waren und die Tiere sich hier bedeutend anders verhielten, als beispielsweise die beinah apathisch wirkenden Raubkatzen im Berliner Zoo. Wer hier Zufällig mal in der Nähe ist, man kann hier auch mit den riesigen Krokodilen tauchen, zur Sicherheit aber mit Käfig…

 

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Von Plettenberg Bay nach Ruiterbos in den Outeniqua Mountains

An unserem Abreisetag von der Angel Rest Farm waren wir alle ein bisschen wehmütig. Wir hatten uns hier so wohl gefühlt und es waren die ersten Tage an denen wir das Gefühl hatten unser Reisealltag spielt sich so langsam ein. Vor allem Zoe und Lilith waren sehr traurig , dass sie sich von den Pferden verabschieden mussten. Es tat Ihnen richtig gut so engen Kontakt mit Ihnen zu haben, dadurch waren sie das erste Mal seit langem geerdet.

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Dementsprechend war auch die Stimmung bei der Fahrt… Ein bisschen konnten wir die beiden aufheitern, als wir Ihnen erzählten unsere nächste Unterkunft sei eine Pferdefarm und einige Hörspiel-Folgen von Bibi&Tina auflegten.

In Mossel Bay machten wir im „Kaai 4 Braai Restaurant“ eine Mittagspause. Die Location befindet sich direkt im Hafen von Mossel Bay und verströmt einen Flair von Piraten-Strandbar-Mix. Die Speisen werden am offenen Feuer gegart und auf Blechtellern serviert und es gab sogar noch eine kleinen Besuch von zwei Robben im angrenzenden Hafenbecken. Leider hing der Familiensegen etwas schief, so dass wir das tolle Ambiente nicht so richtig geniessen konnten und wir danach mal wieder beschlossen: „wir gehen nie mehr mit den Kindern irgendwo essen !!!!!“

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Als wir dann auf der „Outeniqua Moon Percheron Stud Farm“ ankamen, hatten sich die Gemüter wieder etwas beruhigt. Wir bezogen unser Cottage, was nach der letzten Unterkunft wie ein kleines „Puppenhaus“ wirkte.

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Insgesamt unterscheidet sich die Farm sehr zur Letzten. Die Mädels sind hier aber relativ schnell gut angekommen, dass lag sicherlich an dem farmeigenen Spielplatz, sowie den drei Hunden ( 2 riesige, aber liebevolle Doggen Harry Potter und Orlando, sowie dem kleinen Cocker-Spaniel Mr. Crumb ) und den zwei Katzen. 

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Landschaftlich ist die Farm umgeben von den Outeniqua Mountains – ein Wahnsinns Panorama.

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Die Inhaberin, Gründerin, Housekeeping-Chefin, Buchhalterin, Empfangsdame und Chefköchin der Farm… Christine, ist eine spezielle, unterhaltsame und lustige ältere Dame. Mit verzottelten Haaren, einem von Hunde- und Pferdehaaren übersäten Poncho-ähnlichen Tuch um die Schultern wurden wir sehr lautstark von Ihr empfangen. Was sofort auffiel, ist Ihre unendliche, bedingungslose Liebe zu Ihren Pferden. Quasi in Dauerschleife hört man aus Ihrem Mund, mit einer quiekenden Stimme, als würde Sie mit einem Neugeborenen sprechen: „Oh, oh, oh my sweet, lovely darling… you are such a good horse… oh, oh you so gentle… Sweeeetheeeaart, come to mummy…“, während sie unentwegt die Pferde am Hals tätschelt, streichelt und Küsse auf die riesigen Mäuler verteilt. 

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Hierzu sei gesagt, es handelt sich bei Ihren Pferden, um Pferde der sehr selten gewordenen Rasse  Percheron, deren Rücken bis zu 1,80m hoch werden und ein Gewicht von durchschnittlich einer Tonne auf die Wage bringen. Dementsprechend groß sind auch die Köpfe und Mäuler dieser „Pferde-Riesen“… angeblich ist einer Ihrer Hengste das größte Pferd Südafrikas, wie uns Christine stolz erklärte…

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Sehr amüsant war auch, dass Christine immer darauf bestand sich hinter das Pferd zu stellen und den massigen Hinterbau der Stuten zu beachten… „Come on look this great butt..“ Ich konnte später auch die drei separat gehaltenen Hengste bestaunen, mit Ihrem „very big *** „.

Im Laufe der Tage durfte ich auch auf einem der Hengste sitzen, was sich tatsächlich sehr majestätisch, aber auch etwas komisch anfühlte. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass bei mir die Pferdeliebe noch nicht so sehr ausgebrochen ist, wie bei Lilith und Zoe.

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Weshalb ich auch ihr Angebot zu einer kostenfreien „Pferde-Meditation“ ausschlug… Für die beiden Mädels waren die Tage bei Christine aber natürlich ein Fest, jeden Morgen durften sie, auch ohne uns, mit Ihr zu den Pferden. Auf Ihnen sitzen, während sie aßen und sogar, mit Hilfe ihres sehr liebevollen Chef-Arbeiters Kevin, auf den Pferden stehen.

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Außerdem kamen Zoe und Lilith immer sehr gerne Christines Aufforderung nach die Pferde zu umarmen und zu küssen… „Come on darling, kiss her, give her a hug…. Oh how sweet…“

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Die Unterkunft an sich, war etwas, sagen wir mal schmuddeliger, als in Plettenberg Bay. Das wäre grundsätzlich kein Problem gewesen. Aber leider waren fast alle Tage hier sehr regnerisch und vor allem kalt, was die Abende und Nächte nicht wirklich gemütlicher machte, da die mobilen Heizelemente maximal die Räume in einem Radius von zehn Zentimetern erwärmten. Wir fühlten uns einfach in dem Cottage nicht wirklich wohl. Aber ich glaube, wir waren mal wieder einfach etwas überfordert, mit den wirklich extremen klimatischen Unterschieden in Südafrika. Von sengender Hitze, zu bitterkalten Nächten oder diesig kühlen verregneten Nachmittagen. Für jemanden wie Christine, sind dies ganz normale Zustände, wie auch die Einsamkeit auf solch einer Farm mitten in den Bergen. Sie antwortete mir auf die Frage, ob es denn hier draußen auch gefährlich wäre, dass Sie ihre Tore und Türen nie abschließen würde und sie keine Angst hätte. Und sowieso nichts fürchten würde, sie sei in Simbabwe groß geworden, während des sehr blutigen „Busch-Krieges“ und musste schon als kleines Mädchen mehrfach aus Ihrem Elternhaus flüchten, da dieses mit Mörsergranaten beschossen wurde.

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Christine hat sich auf die Haltung und Züchtung der Percheron-Pferde spezialisiert und betreibt seit 18 Jahren die Farm, mit Ihrem Mann, der aber alle sechs Wochen länger unterwegs ist, um neue Ölvorkommen zu suchen, so zumindest erklärte es mir Christine… Wir waren die ersten drei Tage die einzigen Gäste auf der Farm, daher konzentrierte sich Christine`s ambitionierte Gastfreundlichkeit komplett auf uns. Weshalb es täglich mehrere Momente gab, in denen Steffi, die Kinder und ich besprechen wollten, was wir heute noch unternehmen sollen… und urplötzlich Christine bei uns in der Küche oder auf der Terrasse stand und uns erklärte, wir könnten jetzt sofort dies oder das mit Ihr machen… oder in zehn Minuten, wenn es jetzt etwas zu spontan wäre. Da Steffi und ich nicht wirklich Personen sind, die anderen Leuten einfach sagen können: „Nö, haben wir jetzt irgendwie kein Bock…“, endete es meistens damit, dass wir uns fragend anschauten und Christine einhellig, wie zwei Schüler, antworteten: „Äh,… yes, why not.“ Somit waren unsere Tage meist schon recht durchgeplant, da Christine, bei Ihrer Lieblingsbeschäftigung „Gästeunterhaltung“, sehr ausdauernd ist und wie ein Geist plötzlich hinter Dir erscheint und eine neue Idee für den heutigen Tag hat. Angemerkt sei hier, dass die Ausflüge und Exkursionen mit Christine, am Ende immer sehr unterhaltsam und schön waren. So durften wir mit den Kindern eine halsbrecherische Kutschfahrt nach dem Frühstück mitmachen… *würg*… und einer Querfeldein-Fahrt, mit Christine`s Jeep über Ihre komplette Farm, beiwohnen.

Die Umgebung ist landschaftlich wirklich atemberaubend, was wir auch, bei einem der seltene Ausflüge allein, auf dem Weg über einen Pass Richtung Oudtshoorn bewundern durften. Wir besuchten hier die landesweit bekannten „Cango Caves“…. riesige, massive und sehr beeindruckende Tropfsteinhöhlen, etwas außerhalb des Stadtzentrum von Oudtshoorn. 

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Abgerundet wurde dieser Tagesausflug, im „Bistro Brülee“ mit einem, überraschend, sehr leckeren und saftigem „Ostrich-Burger“… was uns schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf unsere neue Dependance in Oudtshoorn, der Welthauptstadt der Strauße, gab.

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Lebenszeichen aus Kapstadt

02. November, 08.00 Uhr in St. James / Kapstadt, Südafrika

Hallo zusammen,

bitte entschuldigt, dass Ihr im Moment nur sehr unregelmäßig über unsere Reise informiert werdet. Aber wir genießen gerade sehr unserer Zeit hier am Westkap und speziell in Kapstadt. Es fehlen gerade, ich muss mal kurz nachrechnen… äh … fast drei Wochen, über die noch nicht berichtet wurde und in drei Tagen geht schon unser Flieger Richtung Bangkok… im Moment sind wir aber trotz, vermeintlich mehr Zeit als in Berlin, so sehr mit Freizeitgestaltung, Besprechung der Freizeitgestaltung, familieninternen Streitereien, Rangeleien, Einkaufen, Essen kochen, Essen, Restaurantbesuche und Schlafen beschäftigt, dass ich gar nicht mehr zum Blog schreiben komme… Aber ich versuche Euch die nächsten Tage alle Berichte nachzuliefern… Bis bald und ganz liebe Grüße von uns Vieren aus Kapstadt!!!

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