Was bedeutet das Reisen momentan für uns?

War es am Anfang unserer Reise in Südafrika noch besonders wichtig viele tolle Orte und Highlights zu sehen, so ist jetzt sehr viel Ruhe in unserem Reisealltag einkehrt. Schnell haben wir gemerkt, dass das schnelle Reisen und Sightseeing mit Kinder nicht funktioniert.

Jetzt haben wir hier auf Koh Phanghan ein relativ gleich strukturierten Tagesablauf, der versucht alle Bedürfnisse jedes Familienmitglieds abzudecken und der schon fast einem „normalen“ Alltag ähnelt. Die morgendliche Routine von uns Erwachsenen mit Mediation, Tagesjournal schreiben und Spanisch lernen gehört genauso dazu, wie regelmäßiger Lernzeit der Kinder und das tägliche Schwimmen. 

p1050417

Seit nun im Januar noch mehr deutsche meist dauerhaft reisende Familien auf der Insel angekommen sind, füllt sich unser Wochenkalender mit regelmäßigen Aktivitäten. Es gibt den Morgensport mit Bob von Aerohfit ( Aerohfit ) am Zen Beach… sehr schweißtreibend, aber richtig gut und in einer paradiesischen Umgebung; den wöchentlichen Frauenkreis, einmal die Woche geht Max zum Fussball-Spiel und manchmal auch zum Eisbaden ( Video vom Eisbaden ); Zoe und Lilith besuchen den Akrobatik-Kurs des russischen Kindergartens in Chaloklum, es werden Workshops und viele Beach-Talks zu spannenden und inspirierende Themen angeboten und immer Sonntags ist ein großer Familienausflug mit allen zusammen zu einem Strand an dem es dann Lagerfeuer mit Stockbrot gibt.

Manchmal ist es schon etwas schwierig die Termine aller Familienmitglieder unter einen Hut zu bekommen. Fast schon so wie früher – in unserem alten Leben.

Leben das tun wir hier nun auch….

Es fühlt sich nicht mehr an, als wäre man nur Gast auf der Durchreise, sondern wie ein Teil einer Gemeinschaft. Wir kennen uns auf der Insel nun aus und treffen immer wieder bekannte Gesichter, das gibt uns ein Gefühl des Vertrauten. Wir geniessen alle das Leben hier sehr. Die Struktur und die neuen Gewohnheiten lassen uns aufatmen und ankommen in unserer Reise.

p1050348

p1050159

Gleichzeitig passieren Veränderungen im Inneren. Gedanken, Fragen und Ideen kommen auf, für die es endlich mal Raum in unserem Leben gibt.

Reisen bedeutet momentan für uns, das Leben an einem anderem Ort zu geniessen.

Reisen bedeutet momentan für uns, Raum für eine Reise zu uns selbst zu haben.

Reisen bedeutet momentan für uns, dort zu bleiben wo man sich angekommen fühlt.

p1050350

Ein bißchen wehmütig schaue ich auf unsere Abreise am kommenden Sonntag. Dann geht es weiter für uns, erst nach Vietnam dann über Australien und Neuseeland bis nach Peru. Dort freuen wir uns am 24. April auf der Hochzeit von Ana + Fred, der Bruder von Max, dabei zu sein. Es warten also tolle neue Reiseziele auf uns, aber eigentlich bin ich für die Weiterreise noch nicht bereit. Zu sehr geniesse ich das Leben gerade hier und habe Angst vor dem doch sehr hektischen Reisealltag. Aber ich weiss, die Weiterreise wieder allein zu viert , wird neue Veränderungen mit sich bringen und wird uns als Familie stärken und noch näher zusammenbringen.

Und in Südamerika werden wir eine neuen Ort zum Ankommen finden.

p1050403

Thong Nai Pan Yai, Koh Phangan

Nach einem Monat Haad Yao ging es am 2. Januar ins Longtail Beach Resort in Thong Nai Pan Yai. Thong Nai Pan liegt im Nordosten der Insel, relativ weit weg vom Geschehen. Über eine gut ausgebaute Bergstraße benötigt man 25 Minuten bis nach Thong Sala und 45 Minuten bis nach Sri Thanu oder Chaloklum, wo die meisten unserer neu gewonnen Bekanntschaften leben. Die Fahrt durch fast unberührten Dschungel ist sehr beeindruckend und die Bucht vor Ort gehört zu den schönsten Ständen der Insel. Trotzdem war ich beim Umzug sehr skeptisch, da wir doch gerade auf der anderen Seite der Insel inspirierende tolle Kontakte gewonnen hatten.

p1050344

p1050160

Diese Unterkunft hatten wir bereits in Südafrika für den ganzen Januar gebucht, zu einem Zeitpunkt an dem Zoe und Lilith ständig nach Kontakten zu deutschen Kinder fragten. Während in Haad Yao das Klientel noch eher Pärchen und verstrahlte Backpacker waren, die sich erst gegen Mittags blicken ließen und eine entspannte Chillout-Stimmung herrschte, war das Longtail Beach Resort das komplette Kontrastprogramm.  Schon frühmorgens hörte man aus fast allen Bungalows das uns sehr bekannte Kindergeschrei. Hier fiel man Morgens oder Abends nicht auf, wenn die Diskussion ums Zähneputzen oder An- und Ausziehen mal etwas lautstärker geführt wurde… bei uns ja keine Seltenheit. 

p1050076

Das Resort selbst ist mit sehr viel Liebe zum Detail angelegt, direkt am Strand und wir fühlten uns von Anfang sehr wohl. Wir wohnen in einem sehr gemütlichen Holzbungalow mit 2 Zimmer, worüber sich die Mädels auch sehr gefreut haben: „Endlich mal wieder ein Kinderzimmer“.

p1050140

Eine Nacht später verliessen wir das Resort allerdings spontan schon wieder, da uns die Warnung für den Tropensturm Pabuk doch etwas verunsicherte, nach unserer „Fluterfahrung“ im Dezember. Wir verbrachten dann drei Nächte in einem höher gelegten Apartmentkomplex in der Nähe. Dort genossen wir es seit langem mal wieder eine Küche zu haben und da wir das Haus wegen dem Sturm nicht verlassen sollten, machten wir vorher erstmal noch einen riesigen Hamsterkauf.

img_5363

Den Artikel findet ihr hier: Der Tropensturm „Pabuk“, Koh Phangan

Doch dann plagten mich mehrere Tage schlimme Halsschmerzen, so das ich nichts mehr essen konnte… die Höchststrafe für mich… also könnt Ihr euch vorstellen, es war wirklich schmerzhaft. Zoe erwischte es aber noch etwas schlimmer und sie hatte die ganze drei Tage hohes Fieber. Sie steckt so etwas aber immer recht gut weg und ist von uns Vieren immer diejenige die auch bei hohem Fieber noch recht fidel ist. Nachdem die Temperatur aber nicht weiter runterging und sie sehr schlapp war, entschieden wir uns mit ihr zum Arzt zu gehen. Einen klassischen Arzt gibt es in Thong Nai Pan nicht, nur ein Medical Center mit einer Notfallnummer. Nach dem Anruf dort kam statt einem Arzt gleich ein Krankenwagen mit eine Pfleger und Krankenschwester, was bei Zoe natürlich gleich Panik auslöste. Steffi und ich waren auch etwas irritiert, wir wollten ja nur eine Untersuchung. Aber die gab es nur beim Arzt im Krankenhaus erklärte uns die Krankenschwester. Also ging es mit mir auf dem Beifahrersitz, Zoe auf der Krankenbarre, neben ihr Lilith und Steffi ab ins im  „First Western Hospital“ nach Thongsala, 

Hier wurden wir mit Pauken und Trompeten empfangen… natürlich erst, als alles mit der Auslandskrankenkasse geklärt wurde… Zoe bekam einen Abstrich, Bluttest und Wadenwickel. Alles kam uns etwas overdosed vor, vor allem die verschriebenen Medikamente. Aber das war hier wohl das Geschäftsmodell. Zurück nach Thong Nai Pan wurden wir auch stilecht in einem SUV gefahren. Das wir Zoe aber untersuchen ließen, erwies sich als richtig, da bei ihr Streptokokken nachgewiesen wurden und sie ein Antibiotikum verschrieben bekam. Auch bei mir wurde dann 3 Tage danach Streptokokken diagnostiziert.

Zurück wieder im Longtail Beach Resort machten Zoe und Lilith gleich Bekanntschaft mit vielen anderen Kindern. Besonders Helene und Antonia sind Ihnen ans Herz gewachsen. Sie sind oft ganze Nachmittage gemeinsam unterwegs, erforschen die Umgebung, testen die neuen Meerjungfrauflossen im Pool, lauschen Hörspielen, basteln und malen. Mal bei uns im Bungalow oder bei den anderen Familien. 

p1050153

Ich geniesse auch oft die Vormittage in der Hängematte auf unserer Terrasse, während in unserem Bungalow insgesamt manchmal sechs Kinder im provisorischen „Kinderzimmer“ spielen… und zum gefühlt hundertsten Mal die „Was ist Was?!“ Folge über die Polizei hören…

„Berta 12 für Berta 10… schon wieder ist etwas geschehen… Diebstahl oder Keilerei… 110… die Polizei…“ *lalalalalalala*

Manchmal kommt es vor, das wir unsere Mädels den ganzen Tag kaum zu Gesicht bekommen. Nur ab zu begleiten wir aufkommende Konflikte und trocknen Tränen. Hier merken wir, wie sehr Ihnen der Kontakt gefehlt hat, sie blühen total auf hier.

p1050137

Für uns bedeutet dies auch endlich mal wieder freie Zeit zu haben. Stundenlang können wir ungestört auf unserer Terrasse sitzen und tun was wir gerade wollen… Wahnsinn.

Reiseplanung, Meditation, Sport, Spanisch lernen, uns mit den anderen Erwachsenen in Ruhe unterhalten……Wir haben auch hier wieder tolle inspirieren Familien ( Marc & Familie  / Johanna & Familie ) kennen gelernt.

Bei der vielen freien Zeit fängt es bei uns auch langsam an etwas unruhig im Kopf zu werden und neue Ideen kommen auf…Wie geht es weiter ? Wo geht es hin ? Wie soll unser Leben in Zukunft aussehen ?

p1050210

 

Koh Phangan Teil 4 „Sylvester“

Silvester – Jahreswechsel in den Tropen

2018 neigt sich zu Ende – was für ein Jahr…

Wo standen wir am Anfang des Jahres – wo stehen wir jetzt ?

Ein Jahr der Veränderungen liegt hinter uns. Keine kleine Veränderungen, sondern ein krasser Schnitt in unserem Leben. Wir haben losgelassen, losgelassen vom altbewährten Alltag, losgelassen von alten Mustern, losgelassen von Vertrautem, losgelassen von Sicherheiten… Am Anfang des Jahres 2018 hatten wir ein Leben in Berlin mit einer gut laufenden Firma.

Es war zu diesem Zeitpunkt aber schon klar, das wir im Sommer auf unsere große Reise aufbrechen wollen. Trotz einem bis dahin nicht erfolgreichen Verkauf unserer Firma, nahmen wir all unseren Mut zusammen und begannen mit der Auflösung unseres Lebens in Berlin. Und wie es so oft ist im Leben, wenn man loslässt, passieren die Dinge von ganz alleine. Das Schicksal meinte es gut mit uns und Anfang April konnten wir unser Geschäft an einen passenden Käufer übergeben.

Es folgten anstrengende und sehr emotionale letzte Monate in Berlin, bevor es dann nach 2 Monaten Heimaturlaub in Karlsruhe Anfang September losging.

img_4175

img_4153

Nach nun fast 4 Monaten sind wir im Reisen angekommen. Verrückt wie schnell dass dann doch geht. Ich weiß noch genau wie aufgeregt und ungewohnt die ersten Wochen auf unserer Reise waren. Das Reisen ist nun unser Alltag. In dem wir uns nun gut strukturiert haben und uns sehr wohl fühlen. – Vorausgesetzt wir achten aufeinander –

p1010431

Nun wissen wir besser um die Bedürfnisse jeden Einzelnen von uns. Wir wissen, dass wir langsam reisen müssen und weniger Sightseeing betreiben dürfen, damit unserer Kids happy sind. Wir wissen, dass jeder seine Ruhephasen braucht, genauso wie jeder Kontakte außerhalb der Familie benötigt. Wir wissen besser mit Konfliktsituation umzugehen und wissen auch, dass es normal ist, dass diese Konflikte hier öfters als zu Hause passieren. Wir wissen, dass es nicht auf die individuellen Orte ankommt, an die wir reisen, sondern die Momente, die wir dort verbringen.

img_4139

Und wir wissen auch, dass wir momentan nicht mit dem Reisen aufhören möchten.

Das Jahr das mit Veränderung begann, endet auch mit Veränderung. Allerdings nicht mit äußerlichen sondern mit innerlichen Veränderungen. Es stimmt – Reisen verändert. Es passiert soviel gerade im Innern und ich merke es ist erst der Anfang.

p1000337

Den Jahreswechsel erlebten wir in Haad Yao, bei tropischen Temperaturen im warmen Sand, mit lieben Menschen und flackernden Lampions. Wir schauen rückblickend dankbar und voller Glücksgefühl zurück. Ja – wir haben die richtige Entscheidung getroffen.

Und wir freuen uns aus vollem Herzen auf die Veränderungen, die das Jahr 2019 uns bringen wird.

p1050210

p1040794

 

Koh Phangan Teil 3 „Weihnachten“

Einen Tag vor Heiligabend trafen wir uns dann zum ersten Mal mit anderen weltreisenden Familien zum Plätzchen backen im „Multi-House“ in Chaloklum im Norden der Insel. Auf Koh Phanghan treffen sich seit einigen Jahren viele deutsche „alternative“ Familien zum Überwintern, die das Hamsterrad Deutschland für kurze Zeit verlassen haben oder auch schon seit einigen Jahren auf Reisen sind. Es war eine wirklich bunt gemischte Gruppe und der Austausch hier war wirklich spannend und interessant. Seit langer Zeit trafen Zoe und Lilith hier mal wieder auf gleichaltrige deutschsprachige Spielkameraden und das genossen sie sehr.

img_5087.jpg

img_5092

Den Kontakt intensivierten wir gleich weiter am 1. Weihnachtsfeiertag. Bei einem gemeinschaftlichen Weihnachtsessen mit all diesen lieben und spannenden Familien kam dann doch etwas weihnachtliche Stimmung hier in den Tropen auf. Ich kochte zusammen mit Toni, auch ein Koch der mit seiner Frau Mirijam und ihrer Tochter auf Reisen ist, ein kleines Weihnachtsmenü. Ganz klassisch mit Rotkraut, Spätzle und Ente, was bei diesen Temperaturen und dem Blick auf den Strand irgendwie doch etwas skurril wirkte. Wir merkten nach diesen zwei gemeinsamen Tagen, wie wichtig doch der Kontakt außerhalb unserer kleinen Familie für uns alle ist. Die Mädels fanden hier nun Ihre eigenen Kontakte und konnte endlich mal unabhängig voneinander Zeit verbringen. So sehr sie sich auf dieser Reise brauchen und auch immer mehr miteinander verbunden werden, um so mehr ist es nun nach drei Monaten an der Zeit etwas Abstand voneinander zu haben. Für uns beide Erwachsenen ist der Austausch mit Gleichgesinnten momentan extrem wichtig. Die Fragen : „Wie geht es nächste Jahr weiter? „Was haben wir für Möglichkeiten?„ poppen doch immer wieder mal im Kopf auf.

Die Zeit mit Menschen zu verbringen, die ortsunabhängig arbeiten und mit Familie durch die Welt reisen, inspiriert uns sehr und bringt unsere Gedanken und eigenen Ideen zum sprudeln. Denn eins haben wir jetzt schon gemerkt: Das Reisen und das damit verbundene freie Leben gefällt uns sehr und wieso kann das nicht noch eine Weile so weiter gehen…

img_5108

img_5113

Der Heiligabend verlief dieses Jahr ganz anders wie gewohnt. Das führte am vormittag auch zu Tränen und Heimweh. Unser alljährliches Weihnachtsfest bei Oma und Opa in Karlsruhe wurden von Zoe sehr vermisst. Für Sie ist es sehr schwierig sich auf neue Situationen einzustellen. Dass wir dann ab nachmittags den Weihnachtsabend bei Dave verbrachten, einem langjährigen Freund, der am 24.12 Geburtstag hat, machte es erstmal nicht einfacher. Es fehlte ihr einfach der „geregelte“ Ablauf mit Krippenspiel, Bescherung und einem Abend mit vertrauten Menschen. Im Laufe des Nachmittags entspannte sie sich aber. Durch das gemeinschaftlich Vorbereiten des Essen für die Gäste zusammen mit Dave und drei Freunden entstand eine familiäre Atmosphäre. Außerdem genossen die Mädels es natürlich sehr an Weihnachten im hauseigenen Dachterrassen-Pool zu planschen. Hier machten wir auch wieder Bekanntschaft mit vielen interessanten und extrem unterschiedlichen Menschen. Die meisten von Ihnen leben mittlerweile, genauso wie Dave, fest hier auf der Insel. Diese Unterhaltungen hinterlassen ein motivierendes Gefühl – ja man kann ausbrechen wenn man will und es ist auch einfacher als gedacht …

Abends angekommen im Bungalow machten wir unsere kleine Familie- Bescherung. Und im Tagesresümee war der Tag dann doch für alle ganz schön – auch wenn es die so sehnlich gewünschten Meerjungfrauflossen nicht bis nach Koh Phanghan geschafft haben.

Am nächsten Tag mussten wir nach Koh Samui zum Immigration Office unser Visum verlängern. Da unsere Fähre schon um 07.30 Uhr ablegte mussten wir ziemlich früh los, weshalb die Stimmung bei den Kids nicht allzu gut war. 

p1040877

 

Wir schafften es zwar pünktlich zum Hafen, doch dann hatte die Fähre fast eine Stunde Verspätung und war auch noch brechend voll. Mit den Kids am Bein hängend… „Papa krieg ich bitte wieder diese Bonbons auf der Fähre?“… „Papa, Mama, bitte krieg ich ein Eis?“… „Papa meine Füße tun mir so weh, ich kann nicht mehr stehen…“… warteten wir in der prallen Sonne bis wir auf die Fähre durften.

img_5131

Angekommen auf Koh Samui machten wir auch mit den hiesigen Taxifahrern Bekanntschaft. Irgendwie sind bei allen Taxen hier die Taxameter defekt und alle fahren nur für Pauschalpreise… komisch. Unser Taxifahrer machte sich gar nicht erst die Mühe, er sagte einfach er habe keines… aber unter seiner Mütze auf dem Armaturenbrett blitze der Taxameter-Aufbau hervor. Ich überlegte kurz… dachte mir dann aber… ach komm scheiss drauf… so viel Dreistheit ist schon wieder cool. Und so vereinbarten wir einen Festpreis.

p1040831

Angekommen im Immigration Office waren wir natürlich nicht die einzigen, die früh da sein wollten. Also schnappten wir uns die Formulare und setzten uns ins angrenzende Cafe. Ich versuchte etwas unbeholfen auf die klitzekleinen Felder die unendlich lange thailändische Adresse unserer Unterkunft einzutragen. Erschwerend hatte der Tisch keine durchgehende Tischplatte sondern zwischen den Holzbrettern kleine Zwischenräume, weshalb der Kugelschreiber auch noch das Formular durchlöcherte. Parallel fragte Zoe in Dauerschleife: „Papa kann ich meinen Namen schreiben… Papa bitte… kann ich schreiben!“… „Nein Zoe, ich mache das jetzt, wir müssen uns beeilen!“… „Papa bitte kann ich mein Geburtstag rein schreiben…“ Kopf schütteln… „Oh man Du bist so gemein, Papa!“… „Lilith Vorsicht die Wasserflasche! Die Reisepässe… Leute! Steffi bitte, nimm mal kurz die Kinder!“

Am Eingang prangten mehrere Verbotsschilder und wiesen darauf hin, angemessene Kleidung zu tragen, keine Fotos zu machen, keine Hunde mitzuführen und nicht zu essen. Als dann Zoe ihr zermanschtes Toastbrot noch über den halben Tisch im Eingangsbereich schmierte… riss mein Geduldsfaden dann doch.

Eigentlich sollte man in dieser paradiesischen Umgebung und auf Weltreise tiefen entspannt sein, aber an manchen Tagen in der Mittagshitze ist das Nervenkostüm doch etwas dünner.

p1040845

p1040852

Koh Phangan Teil 2 „Regenzeit“

Nachdem wir in der 1. Woche meist einen kurzen heftigen Regenschauer am Tag hatten und anschließend sofort wieder die Sonne strahlte, erlebten wir ab der 2. Woche die Regenzeit in vollem Ausmaß.

Tagelang anhaltender Monsunregen zwang uns, viele Stunden in unserem Bungalow zu verbringen. Irgendwie waren es aber ganz gemütliche und schöne Tage. Wir deckten uns mit Chips und Süßigkeiten ein und schauten mit den Kids Weihnachtsfilme an und versuchten bei den tropischem Klima zumindest etwas in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen. Die Kids wollten auch unbedingt Plätzchen backen, schließlich gehört das zu Weihnachten, sagte Lilith. Also kauften wir ein paar Tafeln Schokolade und eine große Packung Cornflakes… kurz die Schokolade in der Küche vom Ibiza geschmolzen und schon ging das große „Schoko-Crossies“ eintauchen auf unserer Terrasse los… alles mit Blick auf das verregnete Strandpanorama.

Was sollte man auch sonst machen, wenn es den ganzen Tag regnet. Wir hörten Hörspiele, lasen Bücher und machten mit den Kids ein lustiges Improvisations – Theater.

Wenn der Regenschauer schwächer wurde, machte ich mich immer auf den Weg Mittag- oder Abendessen zu besorgen. Meine 1. Anlaufstelle wurde „Pum Pui“… meine geschmackliche Nummer eins in Sri Thanu. Es gab hier zwar auch die Klassiker der thailändischen Küche… Pad Thai, Som Tom, Kaeng Khiao Wan (Grünes Curry), Kaeng Phet (Rotes Curry), Morning Glory, Phat Kaphrao, Tom Yam, Khao Phat und alles wahlweise mit… „chicken, pork, beef or seafood?“… „medium spicy or spicy?“…

Aber hier war alles immer mit ordentlich „bums“ und top abgeschmeckt. Was wohl daran lag, dass der Chef alles selbst kochte. Was immer wie folgt ablief… eine junge Dame nahm die Bestellung auf, eine weitere richtete ihm das „Mise en place“, sprich in kleinen Schälchen alle Zutaten für das Gericht und er garte und schmeckte alles ab… immer nur mit seinen zwei Wok-Pfannen auf zwei Gas-Hocker-Kochern. Währenddessen unterhielt er immer alle Gäste mit lustigen Sprüchen… ein kleines Highlight in den Straßen Sri Thanu`s.

Pum Pui ist auch eine imposante Gestalt für einen Thailänder mit prägnantem Schnauzer, wahlweise mit Strohhut oder Basecap und wild hantierten an seinen Wok-Pfannen. Ich finde er könnte auch bei der nächsten Netflix-Staffel von „Narcos“ mitspielen…

Als der Himmel sich endlich mal wieder länger aufklarten, machten wir zum ersten Mal auch einen abendlichen Ausflug zum benachbarten Zen-Beach, an dem sich zum Sonnenuntergang immer viele Leute einfinden und eine entspannte Stimmung herrscht, untermalt mit Trommel und Gitarrenklängen. Das Klientel erinnerte uns doch sehr an den Mauerpark im Prenzlauer Berg.

p1040705

p1040716

Am 18. Dezember hatten Steffi und ich unseren 4. Hochzeitstag…jetzt sind wir schon vier Jahre verheiratet und seit zwölf Jahren zusammen… und es ist spannend wie am ersten Tag. Zwar mit den üblichen Streitereien, gerade auf so einer Reise wenn man sich die ganze Zeit auf der Pelle sitzt, aber wir sind einfach immer noch ein sehr glückliches und inniges Team…

Die Kids hatten Morgens für uns sogar noch eine kleine Überraschung parat… 

img_5056

Nachmittags machten wir einen Ausflug zum Phaeng-Wasserfall… und anschließend gab es noch hausgemachtes Kokosnuss-Eis.

p1040540

Als wir Abends zurück kamen, mussten wir etwas überraschend unseren Bungalow verlassen… über den weiteren Verlauf hatte ich hier schon berichtet…

https://familyfoodtrip.blog/2018/12/21/kleine-zwischenmeldung-aus-koh-phangan/

img_5032

p1040615

Nach ein paar Wochen hier… fühlten wir uns wie zu Hause. Auch weil man nach und nach immer mehr Leute kennenlernte. Zum Beispiel Dirk ein Hundetrainer aus Düsseldorf, der schon viele Jahre hierher kommt. Als er Zoe noch erzählte, dass seine Agentur auch die Tiere für den „TKKG -Kinofilm“ gecastet hatte, stand er bei Ihr natürlich ganz hoch im Kurs. Oder auch Sven, der ein halbes Jahr immer hier auf der Insel verbringt und ansonsten „Rafting-Fahrten“ in Deutschland organisiert. Er hatte sich immer viel Zeit für Lilith`s ausgedachte Phantasiespiele genommen und wurde dann auch schnell zu… Zitat Lilith: „Mein Verliebter…“ 

img_5150

Koh Phangan Teil 1 „Haad Yao“

Nach einer Woche packten wir etwas wehmütig unsere Rucksäcke und verließen Koh Kood mit der Fähre nach Laem Sok um von dort aus mit dem Bus circa sechs Stunden nach Lat Krabang, ein Bezirk in der östlichen Vorstadt Bangkoks zu fahren.

p1040370

 

Die Busfahrt war wie immer bisher sehr entspannt. Die Busse hier in Thailand, zumindest die etwas besseren, haben bequeme Sitze, ausreichend Beinfreiheit und es gibt immer Getränke und kleine Snacks. Die Mädels machen mittlerweile 6 Stunden Fahrten schon ohne Probleme. 

p1040395

Lustig sind auch die Busbahnhöfe in der Nähe der Häfen, hier buhlen die verschiedenen Food-Stände um die Gunst der Touristen. Damit man sich an Ihrem Stand noch für die langen Busfahrten stärkt. Wir hatten uns recht spät entschieden noch etwas zu bestellen und als wir schon in den Bus einsteigen mussten, hechtete der Besitzer der Garküche noch in den Bus und überreichte Steffi Ihren „Green Curry Rice“… hier wird es auch nicht so genau genommen, mit „Nicht Essen“ im Bus…

Als wir ankamen wurden wir einfach eine U-Bahn Haltestelle vor dem Suvarnabhumi International Airport abgesetzt. Zumindest fühlte es sich so an, da es hier keine wirkliche Bus-Station gibt und wir mit unserem Gepäck um neun Uhr Abends auf dem Bordstein einer Umgehungsstraße des Flughafens standen.

Wir hatten bisher oft Schwierigkeiten mit den Kofferräumen der thailändischen Taxen, da unsere großen Rucksäcke meist nicht reinpassten und somit Steffi und die Kids das restliche Gepäck auf den Schoß nehmen mussten. Der erstbeste Taxifahrer, den wir heran winkten hatte eine eher unkonventionelle Lösung seinen Kofferraum zu verschliessen… in Form eines pinkfarbenen Stricks, somit passten diesmal auch unsere Rucksäcke mit halb offener Kofferraumklappe rein 🙂 

Da wir uns gegen den Nachtzug entschieden hatten und für einen Morgenflug nach Surat Thani, verbrachten wir noch eine Nacht in einem Hotel nahe des Flughafens.

Das Hotel ( ich weiß schon gar nicht mehr wie es hieß ) war sehr einfach, aber für die eine Nacht völlig ausreichend. Leider öffneten Zoe und Lilith irgendwann den Kühlschrank, um nachzusehen welche Limonaden am Start sind und ein unangenehmer Geruch machte sich in dem kleinen Zimmer breit… der an Käsefüsse und trockenen Schweiß erinnerte. Auch trotz großzügigem Lüften bekamen wir diesen Geruch nicht mehr raus… die Nacht erinnerte mich ein bisschen an die Grundausbildung bei der Bundeswehr… zumindest was den Duft angeht.

Am nächsten Morgen wurden wir um 05.30 Uhr von einem Sammeltaxi abgeholt und zum Airport gebracht. Nach einem kleinen Frühstück bestiegen wir unsere Maschine Richtung Surat Thani, der Hauptstadt der Provinz Surat Thani zu der auch die Insel Koh Phangan gehört… unserem Reisziel.

Beim kurzen Frühstück am Flughafen lernten wir die „Durian“ kennen, bei uns auch gerne etwas abfällig „Stink-Frucht“ genannt. Ich kannte die fußballgroße, stachelige Frucht schon, hatte sie aber noch nie probiert. Steffi bestellte sich einen, laut Speisekarte, „Sticky Rice with coconut“, angereichert war der süße Reis aber mit etwas Durian-Creme… nach zwei Löffeln schob Steffi die Schüssel mit verzerrtem Gesicht von sich weg… „Iiihh, dass schmeckt so, wie es gestern im Zimmer gerochen hat!“

Erst in Koh Phangan zählten wir eins und eins zusammen, als ich zum ersten Mal etwas Durian von unserem Obststand mitbrachte. Und wir die Reste auf der Terrasse stehen ließen und unser Bungalow plus ein großer Radius herum, von diesem „Duft“ eingenebelt war. Hier in Südostasien wird sie auch die Königin der Tropenfrüchte genannt und sehr geschätzt für Ihren Geschmack…die Thailänder haben ein fast schon erotisches Verhältnis zu dieser Frucht und saugen und schlecken das Fruchtfleisch aus Ihrer festen Hülle. Ich finde das schleimige Fruchtfleisch schmeckt auch nicht wirklich besser als es riecht. Angekommen an dem Mini-Flughafen in Surat Thani wurden wir per Bus zum Pier gebracht und setzen mit einer Speedboat-Fähre nach Koh Phangan über.

p1040391

p1040399

Die Insel ist vor allem für Ihre Fullmoon-Partys bekannt, rund um dieses Ereignis hat sich eine große Party-Industrie entwickelt, die hauptsächlich trinkfeste Feier-Touris anlockt. Aber man würde dieser Perle im Golf von Thailand unrecht tun sie darauf zu reduzieren. Hier schon einmal vorweg… Koh Phangan hat soviel zu bieten und ist ein Fleckchen Erde das in Teilen wirklich ans Paradies erinnert. Auf beiden Seiten der Insel gibt es Strände die malerisch nicht sein könnten. Und auf der Insel gibt es eine Mischung aus aufgeschlossenen einheimischen Thais und zugezogenen „locals“ die der Insel einen Vibe verleihen, der in Teilen an Berlin erinnert. Schon alleine wegen der vielen veganen Restaurants, den Yoga-Retreats im Nordwesten der Insel rund um Sri Thanu, aber auch die vielen leckeren Garküchen überall auf der Insel, das trubelige Thongsala mit dem Phantip Food Market und dem Saturday Walking Street Market und durch das abwechslungsreiche Nachtleben abseits der Half- und Fullmoon-Parties. Das alles macht Koh Phangan gerade zur europäischen Winterzeit zu einem Place to be…

p1040465

p1040610

p1040794

Die Fahrt mit der Fähre war etwas turbulent, da es heftig anfing zu regnen und ein ordentlicher Wind blies. Auf der Strecke vom Hafen zu unserer Unterkunft in Haad Yao an der Ostküste der Insel bemerkten wir das es hier, zu dieser Zeit, deutlich feuchter und regnerischer ist, als in Koh Chang oder Koh Kood. Auf dieser Seite des Golfes reicht die Regenzeit bis weit in den Dezember.

Unsere Bleibe für die nächsten vier Wochen waren die „Ibiza Bungalows“… ein toller Tip von unseren Freunden Alex und Chai ( mit Cholena und Juno ) aus Berlin.

p1040645

Chai hatte hier einige Jahre gearbeitet und auch Alex kennengelernt, bevor sie nach Berlin  zogen… Lieben Gruß und nochmal herzlichen Dank an Euch beide für diese tolle Empfehlung!

Die ganze Anlage wirkte von Anfang an sympathisch „kruschtelig“ und alternativ, im Gegensatz zu den sonstigen Unterkünften. Wir fühlten uns hier sofort unheimlich wohl und seit Beginn unserer Reise hatten wir hier das wohl „heimelichste“ Gefühl von allen unseren vielen Unterkünften.

Auch Lerd und Beo, die Besitzer und Ihr cooles, immer fröhlich freundliches Personal steckten uns quasi an mit Ihrer „Ge-chillt-heit“ 🙂

p1050022.jpg

P1040637.jpg

Unser Bungalow lag direkt ( ! ) am Strand mit einer großen Terrasse, von der aus wir einen tollen Blick hatten und man auch, wenn man im Bungalow war, immer nah am Geschehen war. Wobei die ersten zwei, drei Wochen der Strand und die Umgebung noch ziemlich leer waren und man den Strand oft fast für sich alleine hatte.

P1040415

Die ersten Tage waren Zoe und Lilith noch etwas nörgelig, aber wir alle haben während der Reise bemerkt, dass wir immer etwas Zeit benötigen, um uns an eine neue Umgebung zu gewöhnen.

Um so schöner war nun auch das Gefühl vier Wochen hier an einem Ort zu bleiben. Endlich konnten wir uns etwas häuslich einrichten. Unser Bungalow bekam ein weihnachtliches Upgrade in Form von selbst gebastelter Weihnachtsdekoration, einem Adventskranz aus leeren Kokosnussschalen, einer Lichterkette und einigen sonstigen Gimmicks.

Und wir konnten nun unserem Alltag eine feste Struktur verpassen. Morgens meditierten Steffi und ich abwechselnd auf der Terrasse und genossen dabei die Ruhe und Stille am Haad Yao Beach. Wir machten täglich unser Sport-Workout und unsere Spanisch-Lessons und nachmittags war dann Spaßzeit mit den Kids. Wir buddelten, spielten, schnorchelten, machte „Stand Up Paddel-Ausflüge“ in die benachbarten Buchten, ließen uns im kristallklaren Wasser treiben und hörten uns die Hippie-Geschichten vom „alten Haad Yao von vor 20 Jahren“ von Rolf an, der gerne rauchend im knietiefen Wasser saß und „seinen Beach“ beobachtete.

Wir mieteten uns auch zwei Roller, um mobiler zu sein und die Insel zu erkunden. Steffi wollte erstmal etwas alleine üben, daher nahm ich die Mädels auf den Roller. Zoe hinten und Lilith vorne stehend. Wir übten dann auch immer sehr leidenschaftlich das Kurven fahren. „So jetzt alle nach rechts lehnen…“ *der Roller fängt an unruhig zu wackeln* „Lilith nach rechts…“ Lilith hüpfend auf dem Roller nach links gebeugt: „Ach so, ist das links?“… Aber mit der Zeit wurden wir beim zu Dritt fahren recht routiniert und fingen an verschiedene Garküchen, kleine Läden und Obst- und Fruchtshake Stände zu entdecken. 

p1050364

Ziemlich schnell wurden wir auch aufmerksam auf die immer volle, aber sehr kleine Pizzeria „Locco“… grundsätzlich bin ich, beziehungsweise wir, immer eher dafür, dass zu essen was in einer Region zur typischen Länderküche zählt. Nach nun aber schon fast zwei Monaten in Thailand, hatten wir alle auch mal wieder richtig Bock auf Pizza… Susi, eine waschechte Italienerin und Ihr portugiesischer Mann Pedro, lebten lange auf St. Pauli und arbeiteten dort in einigen Bars. Die beiden haben hier dann vor einigen Jahren diese kleine schnuckelige Pizzeria eröffnet. Nach den Weihnachtsfeiertagen zogen sie dann auf die andere Straßenseite in Ihre neue größere Location. Da ihr ursprünglicher Laden jeden Abend aus allen Nähten platzte. Susi zählt zu der Art Mensch, die einen Raum mit Ihrer puren Anwesenheit mit Wärme und guter Laune ausfüllen. Bei unserem ersten Besuch war Zoe aus irgendeinem Grund stinksauer, stand wutentbrannt auf und wollte gerade weglaufen, als Susi sie mit ihrer unnachahmlichen Art und einem „Überraschungsei-Spielzeug“ in kürzester Zeit beruhigte… mit Spielzeug aus einem Überraschungs-Ei… das würde bei uns nie funktionieren. Zoe hatte ab jetzt einen neuen Lieblingsladen auf Koh Phangan.

img_5133

Nach einer Woche lernten wir Moritz und Marie aus Hamburg, mit Ihrer einjährigen Tochter Alma, kennen. Wir verstanden uns alle auf Anhieb, auch die Mädels hatten große Freude daran auf ihre „kleine Schwester“ Alma aufzupassen… Lustigerweise sind wir uns schon vor einigen Wochen begegnet. Und zwar auf der Taxifahrt vom Fährhafen zu unserer Unterkunft in Koh Kood… 

Abends gingen wir oft mit Moritz, Marie und Alma essen, entweder „um die Ecke“ an einem der vielen schönen Plätze direkt am Strand oder zu einem der beiden Food-Märkte in Thongsala, der größten Ortschaft auf Koh Phangan. Wir genossen die gemeinsamen Zeit mit Ihnen sehr und merkten wie sehr uns der Austausch mit Erwachsenen gefehlt hat.

p1040604.jpg

p1040611.jpg

p1050210

 

 

Der Tropensturm „Pabuk“, Koh Phangan

05. Januar / 10.00 Uhr / Koh Phangan, Surat Thani, Thailand

Hallo zusammen, wir wollten uns nochmal kurz melden. Der angekündigte Sturm hat gestern Abend die Inseln Koh Phangan und Koh Samui mehr oder weniger verschont und ist mit seiner vollen Kraft aufs Festland getroffen. Wir hatten hier hauptsächlich starke Windböen und viel Regen. Waren aber zu jeder Zeit sicher in unserer „temporären“ Unterkunft. Im Moment regnet es noch sehr stark, weshalb wir uns entschieden haben, nochmal eine Nacht hier zu bleiben, da Zoe und ich auch etwas angeschlagen sind. Außerdem müssen wir ja auch noch die übrig gebliebenen Vorräte aufessen… 🙂

p1050066p1050039

Heute folgt noch der versprochene Reisebericht von Koh Kood, habe bei dem Wetter jetzt genug Zeit zum schreiben.

Liebe Grüße aus dem verregneten und stürmischen Koh Phangan!